Steuergeld-Verschwendungen: Lippepark-Brücken unter "Top Ten"

Im Mai wurden die Lippepark-Brücken eingeweiht.
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Im Mai wurden die Lippepark-Brücken eingeweiht.

Hamm - Der rund sechs Millionen Euro teure Brückenschlag im Lippepark hat es nicht nur ins gefürchtete Schwarzbuch des Bunds der Steuerzahler geschafft. Im Internet kam die Maßnahme unter die "Top Ten" der Steuergeld-Verschwendungen im Jahr 2015.

Der Brückenschlag im Lippepark hat vom Bund der Steuerzahler noch einmal eine besondere „Ehrung“ erfahren: Nachdem er es im vorigen Jahr ins gefürchtete Schwarzbuch geschafft hatte, konnten die Besucher der Internetseite des Steuerzahlerbundes aus den dort aufgelisteten 133 Fällen ihre „Top 10“ wählen. Und siehe da: Die Hammer Brücken haben es auf den 9. Platz geschafft. 

Die Nutzer empfanden den Fall aus Hamm als „besonders herausragend und lesenswert“ und machten ihn damit zu einem ihrer Favoriten aus den Schwarzbuch-Fällen des abgelaufenen Jahres. Im Durchschnitt erhielt die Geschichte des Brückenschlags mit Hindernissen fünf Sterne. 

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Wie Hildegard Filz, Pressesprecherin des Steuerzahlerbundes, auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, könne noch bis Anfang Oktober über die Steuergeldverschwendungen aus dem Jahr 2015 abgestimmt werden. „Dann erscheint das neue Schwarzbuch.“ Ob darin über einen weiteren Fall aus Hamm berichtet wird, wollte sie nicht verraten. 

Auf seiner Homepage informiert der Bund der Steuerzahler noch einmal ausführlich über die Brücken, die nach vielen Pannen Ende 2015 montiert und im Mai eingeweiht werden konnten. „Der Hammer Brückenschlag ist überflüssig, aufgebläht und zudem viel zu teuer. Wer das Sparen ernst nimmt, hätte darauf verzichtet“, so sein Fazit.  

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