"Rotlicht" beleuchtet City-Leerstand-Problem

Die Leerstände im Erdgeschoss sind verhältnismäßig gering, ab der ersten Etage nimmt die Leerstandsquote zu.
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Die Leerstände im Erdgeschoss sind verhältnismäßig gering, ab der ersten Etage nimmt die Leerstandsquote zu.

HAMM - Erdgeschoss-Leerstände von Ladenlokalen in der City wünscht sich kein Eigentümer, kein Bürger und kein Stadtmarketing. Sie bedeuten nicht nur Einnahmeausfälle, sondern sind zweifellos stadtbildprägend. Nachnutzungsmodelle führen jetzt sogar ins Rotlicht-Milieu.

Der Blick in die ersten und zweiten Etagen in Hamm zeigt, dass das Leerstandsproblem nicht im Erdgeschoss aufhört. Nachnutzungsmodelle treiben mitunter erstaunliche Blüten, die jetzt erstmals sogar ins Rotlicht-Milieu führten (wir berichteten hier auf WA.de).

Allein rund um das Westentor werden riesige Büroflächen angeboten, die zum Teil seit Jahren auf einen Mieter warten. Und das bei Quadratmeterpreisen von fünf bis sieben Euro. Lassen sich diese Flächen von teils hunderten von Quadratmetern in der bisherigen Form überhaupt noch vermarkten?

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„Wenn dringender Bedarf dafür vorhanden wäre, gäbe es diese Flächen nicht“, so Ralf Hohoff vom Stadtmarketing. Er glaubt an die Notwendigkeit und an den zunehmenden Bedarf für eine Umnutzung dieser Flächen. Das zeigt auch der bisherige Stand des Workshops „Hamm fit für die Zukunft“. So wurde hier vielfach der Wunsch nach modernem, familien- und seniorengerechten Wohnraum in der City geäußert.

Die „Karte Dienstleistung“ lasse sich nicht unendlich spielen, und der Lauf des Einzelhandels in die Obergeschosse sei ohnehin extrem problematisch, so Hohoff. Hinzu komme, dass sich viele

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Unternehmen – bei allen guten Argumenten für eine zentrale Lage – schließlich für die Peripherie entscheiden. „Das kann beispielsweise bei der Frage nach der Kundenfrequenz beginnen und bei mangelnden Parkmöglichkeiten in der City weitergehen“, so Hohoff.

Mit dieser Gemengelage sehen sich Eigentümer und Makler nicht nur in Hamm konfrontiert. „Das ist kein Hamm-spezifisches Phänomen“, stellt Stephan Mödder von Mödder und Partner City Immobilien GmbH fest. Er vermarktet ähnliche Zuschnitte wie in Hamm auch außerhalb und stößt dort auf die gleichen Probleme. - oz

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