Leerstand an der Heessener Straße

Räumungsverkauf vorzeitig beendet: Hammer-Markt schon zu

Vorzeitige Schließung: Der Räumungsverkauf bei Hammer lief so gut, dass er eher als geplant beendet wurde.
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Vorzeitige Schließung: Der Räumungsverkauf bei Hammer lief so gut, dass er eher als geplant beendet wurde.

Leerstand an der Heessener Straße nun vollzogen - nach Möbel Boss hat auch der „Hammer“ endgültig geschlossen.

Heessen – Rund einen Monat nach der Schließung von „Möbel Boss“ im vorderen Bereich hat nun auch der „Hammer-Fachmarkt“ an der Heessener Straße seine Türen zu. Dabei war der ursprünglich bis zum 3. Dezember angekündigte Schlussverkauf sogar vorzeitig beendet worden. „Aufgrund der sehr guten Frequenz des Räumungsverkaufs fand der letzte Verkaufstag bereits am vergangenen Samstag statt“, teilte Unternehmenssprecherin Linda Hebold mit.

Beide Filialen waren 25 Jahre an dem Standort, auf einer Verkaufsfläche von 2 600 Quadratmetern (Möbel Boss) und 2400 Quadratmetern (Hammer Fachmarkt) arbeiteten zuletzt 21 beziehungsweise 15 Mitarbeiter. Während sich Möbel Boss nicht zu den Gründen der Schließung äußerte, hatte Hebold erklärt, dass mit dem bevorstehenden Ende des Mietvertrages die Ein-Standort-pro-Stadt-Politik des Unternehmens umgesetzt worden sei und der Hammer Markt in Bockum-Hövel gestärkt werden solle. „Wir stellen bereits heute eine deutlich verbesserte Frequenz im Markt an der Römerstraße fest“, sagte Hebold nun.

Noch keine Neuigkeiten zur Weiternutzung

Wie mit dem Gebäude und dem Parkplatz weiterverfahren wird, dazu konnte Holger Wetzel aus der Unternehmenskommunikation der Porta-Gruppe, zu der Möbel Boss gehört, keine Neuigkeiten vermelden. Die Hammer hatten nach Bekanntgabe der Schließung zumindest schon mal einige interessante Ideen geliefert: Vom Abriss über eine Disco bis zu Wohnen oder Spielzeuggeschäften war allerhand dabei.

Die Stadt Hamm hat sich nach der Ankündigung der beiden Geschäftsschließungen bereits dem Bebauungsplan vorgenommen, der noch aus dem Jahr 1969 stammt. Der soll unter anderem geändert werden, um unliebsame Nutzungen auszuschließen. So soll Einzelhandel, der bestehende Versorger gefährden könnte, vermieden werden.

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