Trotz Lieferengpässen

Medikamente: Versorgung der Patienten in Hamm sichergestellt

Arznei-Lieferengpässe
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Schön wär‘s: So voll sind die Arzneimittelschränke der Apotheken auch in Krankenhäusern derzeit selten.

Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft verursacht der aktuelle Lieferengpass bei vielen Arzneimitteln auch Probleme in großen Kliniken. So fehlen vielerorts Antibiotika, Krebspräparate und Notfallmedikamente für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Was heißt das für die Krankenhäuser in Hamm?

Hamm - „Der Mangel bestimmter Medikamente, die quasi zum Standardrepertoire gehören, betrifft auch uns“, bestätigt Bettina Otte, Sprecherin des St. Marien-Hospitals. Doch hier weiß man sich zu helfen: Meist gebe es Ausweichpräparate oder die Möglichkeit, die Medikamente in der eigenen Apotheke selbst herzustellen. Aufgrund des Behandlungsspektrums seien zudem manche Engpässe für das St. Marien-Hospital nicht relevant, erläutert Otte.

Einige Medikamente importiert das Krankenhaus mittlerweile selbst aus dem Ausland. Schon seit Jahren sei es so, dass das St. Marien-Hospital immer wieder Produkte von verschiedenen Herstellern durch andere mit ähnlicher Zusammensetzung substituieren müsse. Dies sei zum Beispiel durch die preisbedingte Verlagerung der Produktion ins Ausland bedingt, von wo aus nur einige wenige Hersteller die Märkte in Europa versorgen. So führten schon kleine Veränderungen in Produktion, Transport oder Nachfrage zu Engpässen.

„Die Versorgung der Patienten im St. Marien-Hospital ist dennoch sichergestellt, auch Schmerzmittel sind in ausreichender Menge vorhanden“, betont Otte abschließend.

St. Barbara-Klinik: Umstellung von Medikamenten auf Wirkstoff

Das erklärt auch Alexandra Janiel fast wortgleich für die Barbaraklinik in Heessen: „Die aktuelle Versorgung aller Patienten in der St. Barbara-Klinik ist weiterhin sichergestellt.“ Die stiftungsweiten Zentralapotheken hätten bereits vor Jahren auf den Wirkstoff von Medikamenten umgestellt.

Janiel erläutert: „Mit täglich drei Umstellungen auf Grund fehlender Lieferfähigkeit seit vielen Monaten wird daher in der St. Barbara-Klinik seit vielen Jahren nach Wirkstoffen eingekauft und eingelagert.“ - WA

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