Kein „Rotlicht“ an Ritterstraße
HAMM-MITTE - Der Plan für ein so genanntes „Laufhaus“, also eine kommerzielle Zimmervermietung zum Zwecke der Prostitution an der Ritterstraße, ist offenbar vom Tisch. Das sagt Makler Markus Wolfs,der die Immobilie bisher für eine Eigentümergemeinschaft vermarktete.
Dass das Haus mit sechs Wohnungen, einer Spielhalle und einem Restaurant im Erdgeschoss immer noch mit leicht entschärftem, aber eindeutigem Text im Ebay-
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Kleinanzeigen-Portal auftaucht, ärgert ihn. Wolfs hält das Objekt inzwischen so nicht mehr für vermarktbar und zieht sich nach eigener Aussage davon zurück.
Wolfs ist es bisher nicht gelungen, für das Haus mit sechs Wohnungen beziehungsweise 16 Zimmern, Spielhalle, Imbiss und einer Gesamtfläche von 500 Quadratmetern einen Käufer zu finden.
Die Stadt hatte nach Bekanntwerden des Vorhabens und einschlägigen Inseraten auf Immobilienplattformen angekündigt, das Vorhaben mit allen Mitteln verhindern zu wollen.
„Das war ein Versuch, die Immobilie interessant zu machen“, sagt Wolfs heute. Er habe viele Besichtigungstermine gehabt, letztlich habe aber auch der hohe Renovierungsbedarf wohl viele Interessenten abgeschreckt. - oz