Nach CDU-Aussagen

Bürgerinitiative irritiert: Ist das Baugebiet am Dierhagenweg bereits beschlossen?

Bauland an der Schiene: Angrenzend an den derzeit entstehenden Bahnhaltepunkt könnte ein Neubaugebiet als Erweiterung der bestehenden Wohnbebauung entstehen.
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Bauland an der Schiene: Angrenzend an den derzeit entstehenden Bahnhaltepunkt könnte ein Neubaugebiet als Erweiterung der bestehenden Wohnbebauung entstehen.

Nach dem Bau des Haltepunkes in Westtünnen soll ein Neubaugebiet am Dierhagenweg entstehen. „Bauland an der Schiene“ heißt die Landesinitiative, die sich dort gut umsetzen ließe. Das meinen zumindest die Politiker CDU. Die Bürgerinitiative Dreiländereck sieht das anders.

Die Bürgerinitiative (BI) Dreiländereck zeigt sich irritiert davon, dass einige Politiker das Entstehen des Baugebietes Dierhagenweg offenbar bereits für beschlossene Sache halten. Zuletzt hatte sich CDU-Ratsfraktionsvorsitzender Arnd Hilwig im Zusammenhang mit dem Modellversuch „Schwammstadt“ dazu in der WA-Berichterstattung geäußert. Das Baugebiet Dierhagenweg komme für diesen Versuch infrage, meinte Hilwig.

„Somit wird bei den Bürgerinnen und Bürgern der Eindruck geweckt, dass Fakten geschaffen werden“, findet BI-Mitglied Jörg Umlauf, der sich auch einen Facebookeintrag der CDU Rhynern zum Thema „Haltepunktbau und Bau eines neuen Zubringers vom Dreiländereck aus“ bezieht.

Hier seien auch zwei städtebauliche Entwurfskizzen zweier beauftragter Planungsbüros gezeigt worden, auf denen der Zubringer vom Kreisverkehr zum Südfeldweg zu erkennen ist. Aber nicht nur das: „In diesen von uns Steuerzahlern bezahlten Entwurfskizzen wird nicht nur das stark umstrittene Baugebiet am Dierhagenweg, sondern noch weitaus mehr Baugebietsfläche bis über den Südfeldweg hinaus dargestellt“, so Umlauf, der hinzufügt: „Es ist Zeit zu handeln, wenn die Pläne erst einmal verabschiedet sind, gehen wertvolle landwirtschaftlichen Flächen und ein Naherholungsgebiet für Bürgerinnen und Bürger verloren.“

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