Indoor-Spielplatz als neue Attraktion im Tierpark?

Keine Zukunft hat das Naturkundemuseum.
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Keine Zukunft hat das Naturkundemuseum.

Hamm - Der Hammer Tierpark könnte schon bald durch einen Indoor-Spielplatz aufgewertet werden. Geschäftsführer Kay Hartwich wurde beauftragt, den Investitionsbedarf für eine solche Attraktion für Familien mit Kindern zu ermitteln.

Nach der Absage der Prova Unternehmensberatung GmbH, die Geschäftsleitung des Tierparks für ein weiteres Jahr zu übernehmen, stellt sich die Frage, wie die traditionelle Freizeiteinrichtung im kommenden Jahr organisatorisch und inhaltlich geführt werden soll.

Die seit Monaten von den Gesellschaftern (Stadt Hamm und Lebenshilfe) eingeforderten Konzepte für die Gastronomie und das ehemalige Naturkundemuseum seien auf der Beiratssitzung wieder nicht geliefert worden, sagte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. In der Sitzung seien aber gemeinsam erste Ansätze entwickelt worden.

Zum Beispiel habe der Beirat Tierpark-Geschäftsführer Kay Hartwich beauftragt, den Investitionsbedarf für einen Indoor-Spielplatz zu ermitteln. In der Überlegung stehe, dass die Stadt die erforderlichen Investitionen im niedrigen sechsstelligen Bereich zusätzlich zu dem laufenden Betriebskostenzuschuss (250.000 Euro pro Jahr) stemmen könne. Sollte bei dieser Prüfung eine tragfähige Lösung herauskommen, werde er eine entsprechende Vorlage in den Rat bringen.

OB will Stärken des Tierparks stärken

„Mir geht es darum, die Stärken, die der Tierpark hat, zu stärken“, sagte der OB. Der Tierpark habe seit Bestehen als Hauptzielgruppe Eltern mit ihren Kindern. „Ein Indoor-Spielplatz wäre eine zusätzliche Attraktion.“ Damit könne der Tierpark auch bei Regen Anziehungspunkt sein. Wichtig sei ihm, dass die Eintrittsentgelte durch ein solches Angebot nicht steigen dürften. „Wir sprechen unterm Strich über eine Investition, die kleiner als die Kosten für einen neuen Kunstrasenplatz wären“, so der OB.

Auch in der Gastronomie solle sich in der nächsten Saison 2016 etwas zum Positiven verändern. Mehr überdachte Flächen sollen zum Verweilen einladen, Grillstationen nach dem Vorbild des Maxiparks eingerichtet und die technische Ausstattung erneuert werden. Auch diese Überlegungen seien zum Teil erst in der Sitzung entwickelt worden.

Wer ab 1. Januar die Geschäfte des Tierparks leiten wird, ist zurzeit noch offen. Fest stehe aber, dass der neue Geschäftsführer im Park

Keine Zukunft hat das Naturkundemuseum.

eine Präsenzpflicht habe. Sein Büro werde in dem alten Naturkundemuseum sein. Gedacht sei weiterhin nicht an eine Vollzeitstelle, sondern an eine dreiviertel Personalstelle. Das sei gegenüber der heutigen Lösung eine Höherstufung. Aktuell sei nur eine halbe Personalstelle für die Tierparkgeschäftsführung vorgesehen. Die Voraussetzungen würden in den nächsten Wochen geklärt. Am 20. Oktober ist die nächste Beiratssitzung.

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