Geschäft für zwei Stunden geschlossen

Spinnen-Alarm im Supermarkt: Polizei und Feuerwehr in Herringen

So sieht die Bananenspinne "Phoneutria nigriventer" aus.
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So sieht die Bananenspinne "Phoneutria nigriventer" aus.

Hamm-Herringen - Krabbelte in einem Herringer Supermarkt eine gefährliche Spinne aus der Banenenkiste? Um das zu klären, wurde der Laden für zwei Stunden geschlossen - während Polizisten, Feuerwehrleute und ein Spinnenexperte auf die Suche gingen.

Eine imaginäre "Bananenspinne" sorgte am Montagnachmittag in einem Supermarkt an der Dortmunder Straße für Aufregung. Laut Polizei meinten Kunden, das nicht ungefährliche Krabbeltier zwischen zwei Bananenkisten umherlaufen gesehen zu haben.

Polizei, Feuerwehr und ein Sachkundiger für Spinnen hatten danach etwa zwei Stunden erfolglos damit zu tun, das Tier ausfindig zu machen. Damit niemand von der Spinne gefährdet werden konnte, wurde der Markt für die Dauer der Suchmaßnahmen evakuiert.

Letztendlich, teilte die Polizei mit, konnte die Anwesenheit einer Bananenspinne ausgeschlossen und der Markt gegen 19.30 Uhr wieder für Kunden geöffnet werden.

Was sind Bananenspinnen?

Im weiteren Sinn versteht man in Deutschland unter „Bananenspinnen“ alle Spinnen, die an Bananenstauden oder zwischen Bananenfrüchten gefunden werden. Es ist also kein Name für eine bestimmte Art und auch kein wissenschaftlich begründeter Begriff. Oft wird der Begriff mit der „Brasilianischen Wanderspinne“ Phoneutria nigriventer verbunden. 

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