Was passiert bei zu wenigen Anmeldungen?

Neue Hammer Gesamtschule kostet 24 Millionen Euro

Die Arnold-Freymuth-Sekundarschule soll zur Gesamtschule ausgebaut werden.
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Am Standort Arnold-Freymuth-Sekundarschule soll die dritte Hammer Gesamtschule aufgebaut werden.

Hamm - Mit Spannung dürften viele Eltern aus den Stadtbezirken Herringen und Pelkum auf die Ratssitzung am 12. Dezember blicken: An diesem Tag soll der Errichtungsbeschluss für die dritte Hammer Gesamtschule mit Vorlage des pädagogischen Konzepts und Darstellung der Raumsituation gefasst werden.

Sie soll für – grob geschätzt – rund 23,7 Millionen Euro (Bauabschnitte 1 bis 3 ) am Standort der Arnold-Freymuth-Schule errichtet werden. Eine weitere wichtige Botschaft der Vorlage: Die jetzigen Schüler der Sekundarschule können den Schulbesuch in der von ihnen gewählten Schulform Sekundarschule beenden.

„Die Arnold-Freymuth-Sekundarschule wird ab dem Schuljahr 2018/19 jahrgangsweise aufbauend in eine Gesamtschule im gebundenen Ganztag mit einer vierzügigen Sekundarstufe I und einer zwei- bis dreizügigen Sekundarstufe II umgewandelt“, heißt es in der Vorlage. Gleichzeitig soll die Verwaltung damit beauftragt werden, bis Ende 2018 einen Antrag zur Genehmigung der Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule bei der Bezirksregierung Arnsberg zu stellen. Zudem soll sie – vorbehaltlich des Erreichens der erforderlichen Anmeldezahl – die notwendigen Planungen für eine Erweiterung auf dem Schulgrundstück unter Einschaltung von externen Fachplanungsbüros erarbeiten und einen Baubeschluss in 2019 erwirken.

Entschieden: Hamm bekommt eine dritte Gesamtschule

Um an den Start zu gehen und vier Eingangsklassen bilden zu können, müssen sich im Februar 2018 mindestens 100 Schüler anmelden. Die Wählergruppe Hamm hatte zuletzt kritisiert, dass die Verwaltung bislang zu wenig über die neue Gesamtschule informiert hat und forderte sie auf, dies in der Bezirksvertretersitzung am 7. Dezember nachzuholen.

Um den zu erwarteten Raumbedarf kurzfristig decken zu können, sollen bis zum Schulstart am 29. August 2018 zwei Pavillonklassen aufgestellt werden. Zwischen 2019 und 2024 (Start der Oberstufe) soll die Schule dann in drei Bauabschnitten erweitert werden. Darin enthalten ist neben neuen Räumen für die Sekundarstufen I und II auch der Bau einer Zweifachsporthalle.

Was passiert bei zu wenigen Anmeldungen?

Und was passiert, wenn bei den Anmeldungen – wider Erwarten – die notwendige Anmeldezahl an der neu errichteten Gesamtschule nicht erreicht wird? In diesem Fall bleibt die Arnold-Freymuth-Sekundarschule bestehen und die Eltern haben die Gelegenheit, ihr Kind an dieser, beziehungsweise an einer anderen weiterführenden Schule anzumelden.

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