Tolles Rekord-Ergebnis für WA-Aktion "Menschen in Not"
Herringer Halloween-Haus knackt Rekorde - Gäste aus ganz Deutschland
[Update 17.34 Uhr] Herringen - Von Büsum bis Erding und von Duisburg bis Hannover: Aus ganz Deutschland kamen am Dienstag Gruselfans zum Halloween-Haus in Herringen. Erst kurz nach 23 Uhr gingen die letzten der insgesamt rund 2500 Besucher durch das Gruselkabinett. Dabei stand angesichts des großen Andrangs am Haus von Gerd Willenberg schon am frühen Abend fest, dass die Besucherzahlen der Vorjahre übertroffen werden.
So wurde nicht nur für Halloween selbst ein Rekord aufgestellt – dieses Mal kamen 200 Besucher mehr als beim letzten Halloween-Haus im Jahr 2015 –, sondern auch die Gesamtbilanz von vor zwei Jahren wurde bereits jetzt überschritten.
Insgesamt sahen in den vergangenen beiden Woche bislang 14.600 Gruselfans das Lichter-Haus, wobei der letzte Öffnungstag an Allerheiligen noch nicht eingerechnet ist. Zum Vergleich: 2015 waren es am Ende 13.100 Besucher.
Ebenfalls Rekord: Mit bisher schon 31.500 Euro wird auch die Spendenbestmarke für die WA-Aktion „Menschen in Not“ geknackt. 2015 kamen 26.500 Euro zusammen. „Ich dachte, man kann das nicht toppen, aber es geht doch“, sagte Gruselmeister Willenberg überrascht, aber sehr erfreut.
Die Halloween-Fans kamen am Dienstag jedenfalls voll auf ihre Kosten. „Ich habe mich richtig erschreckt“, sagte Besucherin Ursula Lüttecke aus Erwitte. Was ihr am besten gefiel? „Die Erschrecker“, sagte sie und war erstaunt, dass alles auf Privatinitiative beruht. Schön fand sie, dass die Einnahmen für einen guten Zweck verwendet werden.
Nicht zum ersten Mal war Besucherin Lotte Kampmann am Halloween-Haus. „Aber es gibt immer was Neues“, sagte sie und lobte den Innovationsgeist von Willenberg und seinen vielen Helfern – die übrigens trotz des Ansturms an Halloween für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Gefreut auf Halloween und seinen Auftritt als Erschrecker und Film-Mörder Michael Myers hatte sich unterdessen Tim Kühnel. Weil auch viele Kinder vor Ort waren, wusste er aber genau, wann er sich zurückhalten musste: „Die erste Mimik zählt.“
Kurios war allerdings, dass die als dunkle Gestalten verkleideten Erschrecker an diesem Abend immer wieder für Selfies herhielten.