Flugplatzfest in den Lippewiesen

Im vergangenen Jahr durfte die Antonov An2 noch starten - jetzt gelten allerdings andere Regelungen.
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Im vergangenen Jahr durfte die Antonov An2 noch starten - jetzt gelten allerdings andere Regelungen.

Heessen - Das Flugplatzfest des Luftsportclubs Hamm steht vor der Tür.

Bitte beachten Sie: Hier kommen Sie zum Bericht über das Flugplatzfest 2023 in Hamm.

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Bericht aus dem Jahr 2019: Eigentlich hätte das Flugplatzfest am kommenden Wochenende wieder tausende Besucher in die Lippewiesen ziehen sollen. Doch daraus wird in diesem Jahr nichts.

Hintergrund ist nach Vereinsangaben eine fehlende Zulassung für Rundflüge mit einem Antonov-Doppeldecker durch die Bezirksregierung Münster. Die Antonov An2 gilt als größter einmotoriger Doppeldecker der Welt und kann zwölf Passagiere aufnehmen.

Sie gehört zu den Höhepunkten des Festes, zu dem jährlich zehntausende Besucher kommen. Mehrere hundert Gäste absolvieren dabei Rundflüge über Hamm, gut zwei Drittel von ihnen fliegen mit dem russischen Doppeldecker. Die Einnahmen aus den Rundflügen tragen nach Angaben des 2. LSC-Vorsitzenden Michael Zwilling erheblich zur Kostendeckung des Flugplatzfestes bei; Eintrittsgelder erhebt der Verein nicht.

Bezirksregierung versagt Genehmigung

Die für das Fest am 3. und 4. August gebuchte Antonov stammt vom Luftsportclub Ballenstedt in Sachsen-Anhalt und war schon bei mehreren Hammer Flugplatzfesten im Einsatz. Dass die Maschine dieses Mal nicht mit Passagieren abheben darf, liegt Zwilling zufolge an verschärften Regelungen für Rundflüge gegen Bezahlung, die seit dem 1. Januar gelten.

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Zugelassen für solche Flüge sind nur kommerzielle Luftfahrtunternehmen, Fluggemeinschaften, bei denen die Piloten einen Teil der Kosten übernehmen, und Einweisungsflüge für Interessenten am Luftsport. Der Ballenstedter Vereinsflieger fällt in keine der drei Kategorien. Die für den Luftverkehr in Nordrhein-Westfalen zuständige Bezirksregierung Münster habe deshalb die entsprechende Genehmigung versagt.

"Richtlinien müssen eingehalten werden"

Nach eingehender Diskussion im Vorstand habe man sich daraufhin entschlossen, das gesamte Flugplatzfest abzusagen. Zwilling nahm die Münsteraner Behörde ausdrücklich in Schutz: Die Richtlinien müssten eingehalten werden. Während Vereine und Luftfahrtunternehmen im technischen Bereich die gleichen Anforderungen erfüllen müssten, sei der vorausgesetzte Standard bei Unternehmen eben höher. Die Zusammenarbeit mit den Beamten sei im Übrigen immer gut gewesen.

Zuversicht für Flugplatzfest 2020

Im Verein herrsche Zuversicht, dass das Flugplatzfest im kommenden Jahr wieder stattfinden kann. Dafür werde man sich um ein kommerziell betriebenes Flugzeug für die Rundflüge bemühen, so Zwilling. Kurzfristig sei das allerdings nicht möglich gewesen. Neben der Antonov waren bei den vergangenen Flugplatzfesten noch Kleinflugzeuge im Einsatz, die die Kapazitäten des Doppeldeckers aber nicht ersetzen könnten.

Die Bezirksregierung Münster war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die Fotos aus 2018

Sommerliches Flugplatzfest in Hamm Erster Tag Teil 2

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Sommerliches Flugplatzfest in Hamm Erster Tag Teil 2

Sommerliches Flugplatzfest in Hamm Erster Tag Teil 3

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Sommerliches Flugplatzfest in Hamm Erster Tag Teil 3

Sommerliches Flugplatzfest in Hamm Erster Tag Teil 1

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Sommerliches Flugplatzfest in Hamm Erster Tag Teil 1

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