Bittere Statistik

Einkommen: Hamm tief im Keller - Neidischer Blick nach Bayern

Ein Mann hält Geld und ein Portemonnaie in den Händen.
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Das durchschnittliche Einkommen der Hammer ist dürftig.

Der Blick auf die Einkommensstatistik hält erneut nichts Gutes parat für Hamm. Wieder steht die Lippestadt weit unten im Ranking.

Hamm – Hamm bleibt im Armenhaus der Republik. Einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zufolge haben die Hammer weniger verfügbares Einkommen als fast alle anderen Bundesbürger. Unter 401 Kommunen und Kreisen kommt Hamm nur auf Platz 391.

Einkommen: Große Unterschiede deutschlandweit

Die SPD-nahe Stiftung hat Einkommensdaten aus dem Jahr 2019 ausgewertet und enorme Unterschiede innerhalb des Bundesgebietes ausgemacht. Grundsätzlich gilt: Am reichsten ist der Süden, am ärmsten der Osten und am allerärmsten das Ruhrgebiet.

Nur zehn Kommunen stehen beim Einkommen schlechter da

Die Hammer hatten nach der Erhebung durchschnittlich 19.469 Euro pro Kopf zur Verfügung. Nur zehn Kommunen stehen schlechter da: Bremerhaven, Duisburg, Flensburg, Frankfurt an der Oder, Gelsenkirchen, Halle an der Saale, Herne, Oberhausen, Offenbach und Wilhelmshaven.

Überall sonst landete mehr Geld in den Taschen der Bürger. Auch im Hammer Umland: Im Kreis Warendorf lag das verfügbare Einkommen der Studie zufolge bei 24.607 Euro, im Kreis Soest bei 23.6756 Euro, im Kreis Unna bei 22.267 Euro und im Kreis Coesfeld bei 25.107 Euro. Auch Dortmund schnitt mit 19.855 Euro besser als Hamm ab, Münster mit 24.005 Euro sowieso.

Doch im Vergleich mit süddeutschen Städten und Kreisen sind selbst die Münsteraner chancenlos. 42.275 Euro Pro-Kopf-Einkommen weist der Spitzenreiter Heilbronn aus, wohl nicht zuletzt, weil dort Lidl-Gründer Dieter Schwarz lebt. Im Millionärs-Landkreis Starnberg sind es immerhin noch 38.509 Euro. In Ostdeutschland schafft es mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark nur einer, den bundesdeutschen Durchschnitt von 23.706 Euro zu übertreffen.

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