Hammer Firma landet mit AC/DC-Bier Welt-Erfolg
HAMM - Die Hardrock-Band AC/DC wird am 28. November eine neue CD herausbringen und im neuen Jahr eine Welttournee folgen lassen. Im Herzen Hamms, in der Ex-Stadtbücherei, hat man diese Nachrichten zu Wochenbeginn mit Entzücken vernommen.
Hier befindet sich der Sitz des Unternehmens p:os, und das hat dank der australischen Rock’n’Roller einen weltweiten Verkaufsschlager im Programm: das AC/DC-Bier – dessen Umsatz angesichts der Neuigkeiten aus Downunder noch einmal erheblich anziehen wird.
Anfang 2012 kam Geschäftsführer Andreas Osterhoff die Idee, die trinkfeste Fangemeinde der Kultband mit einer eigenen Biermarke zu versorgen. Billig war das nicht. Sechsstellig war der Betrag, der für die europaweiten Rechte fällig wurde, siebenstellig die Summe für den gesamten Globus. Das Risiko hat sich für das Hammer Unernehmen, das sich auf Glas- und Keramikprodukte sowie Süßwaren im Design starker Marken wie „Hello Kitty“, „Mainzelmännchen“ oder „Bob der Baumeister“ spezialisiert hat, längst ausgezahlt.
Der von der Karlsberg-Brauerei in Homburg hergestellte Gerstensaft im AC/DC-Look wird heute in 40 Ländern weltweit verkauft. Etwa 17,5
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Millionen Dosen wurden in diesem Jahr hergestellt. „Wir rechnen mit 100 000 Hektolitern in diesem Jahr“, sagt Geschäftsführer Andreas Osterhoff. „Und im nächsten Jahr werden die Zahlen deutlich nach oben gehen.“ Schon jetzt sei die Getränkelinie das absatzstärkste Produkt des Unternehmens. In der Ideenschmiede, der ehemaligen Stadtbücherei, arbeiten rund 40 Mitarbeiter.
Erst am Mittwoch ist der 45-jährige Hammer aus New Orleans zurückgekehrt, wo der nächste Meilenstein für sein Unternehmen gesetzt wurde. Auch der US-Markt wird nun beliefert werden. Die Verträge wurden am Sonntag und Montag unterschrieben. Fürs kommende Jahr ist darüber hinaus eine Kooperation mit der „Wal-Mart Stores Inc.“ angestrebt. Mit 6000 Filialen ist der Einzelhandeskonzern der größte private Arbeitgeber der Welt.
Absatzstärkste Märkte für das AC/DC-Bier sind bislang Kontinentaleuropa, Australien, der osteuropäische Raum und Teile Südamerikas, darunter Brasilien und Chile. Mit dem neuen Tonträger der australischen Hardrocker wird auch das Bier samt Dose aufgefrischt. „Das Design wird sich an dem Album-Cover orientieren“, kündigt Osterhoff an eine neue Optik an. Für den deutschen Markt würden zudem auch die Tour-Daten auf den Dosen aufgebracht. Auch der Geschmack des Gerstensafts werde künftig ein anderer sein. „Weniger herb, etwas süffiger“, wie Osterhoff ankündigt. - fl