Neue Bewohner
Afrika-Voliere eröffnet: Tierpark Hamm freut sich auf „Elefanten-Cousin“
Hinter dem Gehege der Mandrills ist im Tierpark Hamm ein ganz besonderer Pavillon entstanden. In die neue Voliere ziehen spannende Bewohner ein.
Hamm – „Wir haben zwar keinen Elefanten im Tierpark, dafür haben wir aber jetzt bald den nächsten Verwandten vom Elefanten hier in der neuen Afrika-Voliere“, berichtet Sven Eiber, Leiter des Tierparks Hamm.
An diesem Samstag, 24. August, wird die Voliere eröffnet. Insgesamt vier neue Tierarten sollen in dem umzäunten Sechseck hinter dem Mandrillhaus Platz haben.
Verwandt mit dem Elefanten: Im Tierpark Hamm zieht der Kap-Klippschliefer ein
Eine davon ist der von Eiber gemeinte Kap-Klippschliefer. Optisch erinnert das Tier eher an ein sehr großes Meerschweinchen mit zwei großen Reißzähnen. Dabei sind die bis zu 56 Zentimeter großen Südafrikaner Pflanzenfresser und gehen ihre Tage eher ruhig an.
Aber: „Hätte der Elefant ein Familientreffen, dann säße die Seekuh rechts und der Klippschliefer links von ihm“, so Eiber. Sie teilen sich nämlich einen Vorfahren. „Sie werden als Botschafter ihres Lebensraumes eine besondere Attraktion im Tierpark sein“, sagt der Tierpark-Chef. Ihr Einzug in die Voliere soll in den nächsten Tagen passieren.
Mitbewohner in der Voliere: Besondere Vögel aus Afrika
Da warten dann auch schon ihre neuen Mitbewohner, die „Von-der-Decken-Tokos“. Das markante afrikanische Hornvogelpärchen soll unter anderem durch sein Balz- und Brutverhalten für die Besucher interessant zu beobachten sein, verspricht der Tierpark.
Wenn sich die beiden Tierarten in den nächsten Monaten aneinander gewöhnt haben, sollen noch zwei weitere folgen.
Neueröffnung: Afrika-Voliere im Tierpark Hamm
Jetzt feiert das neue Gehege aber erst mal Eröffnung. Ab 12 Uhr dürfen sich die Besucher am Samstag die gesamte neue Anlage ansehen. Rund um die Voliere ist eine kleine Spielfläche für Kinder, eine Snack-Bude und ein Freiluft-Atrium entstanden.
Mit Blick auf die Wassertürme soll die als Kulisse für verschiedene Events und Zooschulveranstaltungen dienen. Damit zur Eröffnung die vielen neuen Beete nicht kahl wirken, wurden die schon Ende Juni bepflanzt.
Teures Netz: Tierpark sammelte Spenden für Projekt
Knapp ein Jahr lang hat der Tierpark an der Voliere und dem Bereich gebaut. „Das Teuerste am Projekt war das spezielle Netz um die Voliere“, sagt Eiber. „Mit einer Spendenaktion haben wir die fast 100 .000 Euro zusammen bekommen.“
Das Netz sei auf die Haltung von Papageien ausgerichtet und könne nicht durchgebissen werden. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf fast 350 .000 Euro. „Wir sind sehr stolz auf die neue Afrika-Voliere“, sagt Sven Eibert.
Rubriklistenbild: © © Andreas Rother




