Mehr als 300 neue Jobs in der Hammer City-Galerie
Hamm - Das weltweit agierende Unternehmen Webhelp eröffnet im April in der City-Galerie am Westring seinen sechsten Standort in Deutschland. Bis Ende 2018 sollen hier 300 bis 350 Arbeitsplätze entstehen. Webhelp wird eine Fläche von 3000 Quadratmetern in den oberen Etagen belegen.
Damit ist die City-Galerie erstmals seit ihrer Eröffnung mit einem Schlag so gut wie voll belegt. Webhelp hat sich darauf spezialisiert, für seine Auftraggeber Unternehmensprozesse im Hinblick auf Kundenpflege und -beziehungen zu optimieren und damit schlussendlich den Weg zu höheren Umsatzchancen zu ebnen. Die Auftraggeber können vom lokalen Handwerk bis zum bundesweit aufgestellten Telekommunikationsdienstleister reichen.
Outsourcing und Social Media
„Wir kümmern uns um jegliche Art von Businessprozessen“, sagt der Standortleiter Hamm, Ingo Hammacher. „Ob es um das Outsourcen einer Unternehmenshotline oder die Nutzung von Social Media handelt.“ Das Unternehmen hat sich zunächst für zehn Jahre an den Standort gebunden. „Tendenz zu mehr“, sagt Hammacher. Die strategisch günstige Lage sei eines der Entscheidungskriterien für Hamm gewesen. Die Nähe zur deutschen Unternehmenszentrale in Dortmund sei günstig, gleichwohl sei Hamm nicht die „verlängerte Werkbank“ Dortmunds.
Bis zu 350 neue Arbeitsplätze
Hier werde ein komplett neues Team aufgebaut. Die Ansiedlung sei durch die Wirtschaftsförderung intensiv begleitet worden. Bis Ende 2017 sollen laut Hammacher 200 Mitarbeiter gewonnen werden, bis Ende 2018 sollen weitere 100 bis 150 hinzukommen. Mitte April werden die ersten Trainings beginnen.
Das Unternehmen bilde auch aus und werde neben dem Kernbereich „Produktion“ auch einen eigenen Forschungs- und Entwicklungsbereich einrichten. Noch herrscht Rohbau-Charme in den Räumlichkeiten in den Obergeschossen der City-Galerie. Flächen von bis zu 450 Quadratmetern sind hier bisher nie mit Leben gefüllt worden. Nach und nach werden sie nun ausgebaut.
"Frequenz positiv spüren"
Vorherige Ideen wie eine großflächige Restaurantansiedlung oder die Entwicklung eines Kulturstandortes wurden letztlich nie umgesetzt. Christoph Dammermann, Chef der Wirtschaftsförderung Hamm, ist zuversichtlich, dass die Innenstadt mit der Ansiedlung die „Frequenz positiv spüren“ wird.