Brandschutzprüfung erst im September

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Die in München ansässigen Eigentümer des Universahauses sehen sich nicht in der Lage, einen Termin zur Bandschutzprüfung vor Mitte September wahrzunehmen.

Hamm. Eine Brandschutzüberprüfung des Universahochhauses soll auf Wunsch der Eigentümer erst Mitte September stattfinden. Das teilte die Stadt auf unsere Anfrage mit.

Die Stadt hatte nach dem Feuer im Londoner Grenfell Tower drei Hochhäuser auf die Brandsicherheit der Fassaden überprüft; nur beim Universahaus steht das Ergebnis noch aus. Mitarbeiter der Stadt hatten das von 1972 bis 1974 von der Nürnberger Universa-Versicherung errichtete Gebäude an der Südstraße 29/31 in Augenschein genommen und keinen akuten Handlungsbedarf erkannt.

Notwendig ist aus Sicht der Stadt aber noch eine eingehendere Überprüfung, zu der die Eigentümer hinzugezogen werden müssen. Die säßen allerdings in München und sähen sich nicht in der Lage, einen solchen Termin vor Mitte September wahrzunehmen, sagte ein Stadtsprecher. Die Universa war zwar 2010 aus dem Gebäude ausgezogen, ist nach Informationen unserer Zeitung aber nach wie vor Eigentümer des Gebäudes.

Nach dem Brand des 24-stöckigen Wohnhauses „Grenfell Tower“ im Londoner Stadtbezirk Kensington am 14. Juni, bei dem 80 Menschen ums Leben kamen, hatte die Stadt die Überprüfung der Brandsicherheit bei allen Hochhäusern angeordnet. Entwarnung bei anderen Gebäuden Letztlich waren es drei Gebäude, die die formale Hochhaushöhe von 22 Metern erreichen: Beim Bockum-Höveler Rathaus-Center und beim Oberlandesgericht gaben die Behörden zwischenzeitlich Entwarnung.

In die Kategorie „Hochhaus“ fällt eigentlich auch das heruntergekommene Wohn- und Geschäftshaus an der Heessener Straße 2/4, das in den nächsten Wochen abgerissen werden soll. Weil es bereits nicht mehr bewohnt war, hatte die Stadt hier nach eigenen Angaben auf eine aktuelle Überprüfung der Brandsicherheit verzichtete. J jf

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