Terrorgefahr: Allee-Center reagiert auf Sicherheitslage
Hamm-Mitte - Nach dem Terroralarm im Einkaufzentrum in Essen stellt sich die Frage nach verstärkten Sicherheitsmaßnahmen im Allee-Center in der Hammer Innenstadt. Dort wurde längst reagiert.
Bereits seit Herbst 2015, also nach den Terroranschlägen in Paris, hat das Allee-Center aufgrund der veränderten Sicherheitslage in Deutschland seine Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, zum Beispiel zusätzliches Wachpersonal eingestellt. „Wir haben einen Sicherheitsdienst, stehen im engen Kontakt mit den örtlichen Sicherheitsbehörden und haben Maßnahmen zur Prävention getroffen“, sagte Center-Managerin Cornelia Ludlei. Am Samstag, 11. März, hatte es einen Terroralarm in einem Essener Einkaufszentrum gegeben.
Geschult und sensibilisiert
Wie Ludlei berichtet, werden die Center-Mitarbeiter regelmäßig geschult und sind entsprechend sensibilisiert, es gebe jeden Monat Sicherheitsschulungen. „Wir spielen unterschiedliche Szenarien durch“, so Ludlei. Auf ähnliche Vorfälle wie in Essen oder Gelsenkirchen, wo es in einem Kaufhaus eine Bombendrohung gab, ist man in Hamm also vorbereitet. „Die Sicherheit unserer Besucher, Mieter und Mitarbeiter hat für uns schon immer hohe Priorität. Wir haben Maßnahmen zur Prävention getroffen“, sagte Ludlei. Aus Sicherheitsgründen machte sie zu den Maßnahmen im Einzelnen aber keine Angaben.
Sicherheitssystem überprüft
Einen Rückgang der Besucherfrequenz konnte Ludlei durch den Vorfall im Essener Shoppingzentrum nicht feststellen. Nach den Anschlägen in Paris im Herbst 2015 hat das Center Leitfäden und Maßnahmen seines Sicherheitssystems überprüft. Die Anzahl der Sicherheitsmitarbeiter variiert laut Ludlei je nach Wochentag, allgemeiner Sicherheitslage und weiteren Aspekten – wie beispielsweise Künstlerauftritte oder bestimmte andere Aktionen – und werde immer wieder entsprechend angepasst.