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Nach Manta-Platte und Donuts Gesundes: Neuer Betreiber für ehemaligen Schanzenbach-Imbiss

Von außen noch wenig einladend: Anfang Mai soll es in dem Eck-Lokal in der Weststraße allerhand Gesundes geben.
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Von außen noch wenig einladend: Anfang Mai soll es in dem Eck-Lokal in der Weststraße allerhand Gesundes geben.

Nach Manta-Platte und Teigkringel folgen nun Bowls, frische Salate, Smoothies und Wraps: Anfang Mai eröffnet Sem Schröder am ehemaligen Standort von Schanzenbach und Monkey Donuts in der Weststraße 37a ein neues Restaurant.

Hamm – „Es soll hier all das geben, was es bereits überall gibt. Nur noch nicht in Hamm“, sagt Sem Schröder. Der 33-Jährige ist der neue Mieter des Eck-Lokals. Wenn alles glatt läuft, eröffnet dort Anfang Mai sein neues Restaurant „eat green“.

Vegetarisches und Veganes fehlt: „Diese Lücke möchte ich gerne füllen“

Gebürtig stammt Schröder aus Hamm. Aus familiären Gründen ist er aus Düsseldorf in die Heimat zurückgekehrt. In der Landeshauptstadt hat er bereits viel Erfahrung im Gastronomie-Bereich gesammelt: „Ich bin schon seit 15 Jahren als Betriebs- und Restaurantleiter für eine Kette tätig und habe schon verschiedene Konzepte kennengelernt“, erzählt Schröder. Auch für Restaurants mit vegetarischem und veganem Angebot habe er bereits gearbeitet.

Noch viel zu tun: Betreiber Sem Schröder hofft auf ein gutes Mittagsgeschäft.

Als er nach Hamm zurückkehrte, habe er schnell gemerkt: So ein gesundes Angebot fehlt hier. „In der Stadt arbeiten ja viele Menschen. Ich weiß nicht, was sie hier zu Mittag essen“, so Schröder, der deshalb auf ein gutes Mittagsgeschäft hofft. „Diese Lücke möchte ich gerne füllen.“ So war es eine glückliche Fügung, als er im WA von dem leer stehenden, 70 Quadratmeter großen Ladenlokal erfuhr und damit den Schritt in die erste eigene Selbstständigkeit wagte. „Das ist hier eine attraktive Fläche.“

Salat, Nudeln und Reis als Basis - dazu viele Toppings

Das Angebot auf der bereits existierenden Speisekarte richte sich an alle Menschen, die sich nachhaltiger und bewusster ernähren möchten. Acht unterschiedliche Rezepte für Salate und Bowls soll es geben. Aber: Die Gäste sollen sich alles auch selbst zusammenstellen können.

Auswählen können sie aus drei Basen: nur Salat, Salat und Vollkornnudeln oder Salat und Vollkornreis. Als Topping soll es sowohl Fruchtiges wie Mango als auch Würziges wie veganem Feta oder Außergewöhnliches wie Edamame geben. Säfte, Smoothies und Wraps sollen ebenfalls auf der Speisekarte zu finden sein. „Ich denke, es ist eine gute Zeit dafür. Im Sommer braucht man ja eher etwas Frisches.“

Neben einem breiten Angebot für Vegetarier und Veganer wird es jedoch auch ein kleines Angebot an Speisen mit Fleisch und Fisch geben: Hähnchen, Truthahn und Lachs.

Korkwand, Turnkästen und ein Lieferservice

Auch wenn außen noch das Logo des Donut-Laden hängt und es auch im Inneren noch wüst aussieht, liege man mit den Arbeiten gut in der Zeit. Die grüne Farbe dominiert inzwischen die gelbe, die Wand in Backsteinoptik ist bereits fertig. Eine Korkwand, Tische und Stühle sowie die künstlichen Pflanzen, die später die Decke begrünen sollen, fehlen noch. Auch die Theke, die Schröder in der Türkei anfertigen lässt, ist noch nicht eingetroffen.

Zudem plant er eine Sitzecke aus ausgedienten Turnkästen aus der Schule. Im Innen- sowie im Außenbereich soll es jeweils 20 Sitzplätze geben. Viel Platz bietet das 70 Quadratmeter große Lokal allerdings nicht, deshalb will Schröder viele Speisen zum Mitnehmen anbieten. Perspektivisch sei auch ein Lieferservice geplant.

Ebenfalls mit großen Zielen war das Team von „Monkey Donuts“ vor knapp einem Jahr in dem Ladenlokal gestartet. Einige Monate später war die Filiale allerdings wieder verwaist.

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