An der Werler Straße

Gerücht bestätigt: Lidl baut im Hammer Süden neben Aldi

Zu den bestehenden sechs Standorten von Lidl in Hamm soll ein siebter hinzukommen: Das Unternehmen plant den Bau eines Supermarktes an der Werler Straße auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Grewe.

Hamm – Zwar ging Lidl in einer knappen Stellungnahme noch nicht weiter ins Detail, bestätigte aber ein laufendes Baugenehmigungsverfahren an der südlichen Verkehrsachse. Gleiches tat umgekehrt die Stadt: Ein Bauantrag sei gestellt, das Verfahren laufe. Theoretisch sei der Abriss von Altimmobilien schon jetzt möglich, sagte Stadtsprecher Tom Herberg, der Neubau aber natürlich erst nach erteilter Genehmigung. Damit hat sich das bestätigt, was an der Stadtbezirksgrenze zwischen Mitte und Rhynern schon länger als Gerücht die Runde macht.

Im Hammer Süden befindet sich der neue Discounter in „bester Gesellschaft“, denn nur einen Steinwurf entfernt gibt es bereits einen Aldi-Markt (Werler Straße 244), ein Stück weiter an der Grünstraße noch einen zweiten. Dass die beiden Discounter-Ketten auf Tuchfühlung gehen, ist aber nicht außergewöhnlich. Ähnliche Konstellationen gibt es bereits in Werries und im Hammer Westen. Aber auch in Pelkum und Heessen sind beide Märkte vertreten, wenn auch mit etwas mehr räumlicher Distanz.

Neuer Lidl-Standort: Wo einst BMW Grewe Autos verkaufte, gibt es bald Butter, Milch und mehr.

Für Lidl bedeutet die Ansiedlung, einen Pflock in die südlichen Stadtteile zu setzen. Dort ist die Marke bisher noch nicht vertreten. Freuen dürfte das neben Kunden aus der südlichen Mitte vor allem Bürger aus Berge, Westtünnen und Rhynern.

Standorte von Lidl in der Stadt Hamm:

Lidl betreibt in Hamm bisher folgende Standorte: Münsterstraße 77 (Hamm-Norden), Friedrich-Ebert-Straße 14 (Bockum-Hövel), Ahlener Straße 75 (Heessen), Lohauserholzstraße 2b (Hamm-Westen), Kamener Straße 176 (Pelkum) und Ostwennemarstraße 100 (Werries).

Fragen, beispielsweise wann die Bauarbeiten beginnen, wie groß die Filiale wird, wann die Eröffnung geplant ist und wie viele Mitarbeiter einmal dort arbeiten werden, ließ das Unternehmen angesichts des laufenden Baugenehmigungsverfahrens erwartungsgemäß (noch) unbeantwortet.

Rubriklistenbild: © Jens Kalaene/dpa

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