Frauen stehen jetzt vor dem geschlossenen Eros-Center

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HAMM - Das Eros-Center am Gallberger Weg hat zwar seit einigen Tagen geschlossen (WA berichtete). Trotzdem – oder gerade deswegen – wurden an dem Gelände im Hammer Süden jetzt junge Frauen von Lesern gesichtet, die offensichtlich dort am Straßenrand ihre „Liebesdienste“ anbieten.

„Wir werden ein Auge darauf haben“, sagte Stadtsprecher Christian Strasen zu. Die konkrete Beobachtung können zwar weder Polizei noch Stadt bestätigen, doch ausschließen wollen es die Sprecher beider Behörden auch nicht. „Es gibt in Hamm keinen Sperrbezirk“, sagt der Stadtsprecher. Deshalb sei es für Prostituierte zumindest nicht verboten, an dieser Stelle zu stehen. Zudem sei es durchaus nachvollziehbar, dass einige Frauen die Chance nutzten, dass frühere Kunden des Eros-Centers noch nichts von der Schließung des Hauses gehört haben. Ob jetzt doch die noch vor Wochen befürchtete Prostituiertenwelle aus Dortmund nach Hamm herüberschwappt – dort wurde ein Verbot der Straßenprostitution erlassen – konnte der Stadtsprecher ebenfalls nicht bestätigen. Das Eros-Center ist übrigens nicht das einzige Etablissement am Gallberger Weg, in dem Prosituierte ihre Dienste anbieten. Es gebe eine „weitere private Anmietung zum Zwecke der Prostitution“ vor Ort, hieß es von den Behörden.

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