Baustart-Punktlandung schon verpasst

Fragezeichen hinterm B-tween: Wann kommen die Mieter?

Der Bau des B-Tween zwischen Allee-Center und Fußgängerzone verzögert sich.
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So soll das "B-tween" mal aussehen.

Das "B-tween" soll in der Hammer Innenstadt zu einem neuen Markenzeichen werden. Doch wer den Komplex gegenüber dem Allee-Center füllen soll, ist nach noch immer unbekannt.

Hamm – Vor einem Jahr stellte die Fokus Development AG das „B-tween“ bei der Expo Real, der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen, in München vor. Heute in einer Woche ist die Expo 2019 in vollem Gange, und erneut sind die Duisburger Investoren vor Ort. Um interessierte Mieter für den Nachfolger der Ritterpassage zu gewinnen, wie Vorstandsvorsitzender Axel Funke sagt. Dem ursprünglichen Zeitplan hinkt das Unternehmen inzwischen deutlich hinterher.

In diesem Herbst sollten die Arbeiten laut Fokus eigentlich beginnen, Ende 2020 war der Abschluss angekündigt. Als „sportlich, aber machbar“ hatten die Investoren das Projekt beim ersten öffentlichen Termin Ende 2017 im Rathaus bezeichnet. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Terminierung allzu sportlich war. Mancher in Hamm hegt Zweifel daran, dass es überhaupt umgesetzt wird.

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Ankermieter abgesprungen?

Auch die Mieter sollten in diesem Frühjahr eigentlich bekannt gegeben werden. Aktuell macht stattdessen das Gerücht die Runde, der Ankermieter sei abgesprungen. „Das ist Quatsch“, sagt Funke. „Diese Erfahrung mache ich immer wieder: Ob vor, während oder nach der Bauphase – es gibt immer Zweifler.“ Tatsächlich sei aber noch kein Vertrag mit einem Ankermieter unterzeichnet worden. Man stehe in guten Verhandlungen.

So viel dürfte klar sein: Solange ein Ankermieter nicht seine Zuschnitte und Bedingungen formuliert und den Vertrag unterzeichnet hat, werden die Arbeiten kaum beginnen.

Abriss und Archäologie offen

Fest steht ebenfalls nicht, wann der Abriss der Schrottimmobilien an der Ritterstraße erfolgt und wann die Archäologen ihre Bodenuntersuchungen machen. Es lägen mehrere Angebote vor, so Funke, vergeben sei der Auftrag an die Archäologie aber noch nicht. Es könne sein, dass der Abriss noch in diesem Jahr erfolge.

Ebenso wenig stehe zum jetzigen Zeitpunkt fest, welches Bauunternehmen das „B-tween“ schließlich errichten werde. Angesichts der konjunkturellen Lage in der Baubranche sei dies nichts Ungewöhnliches.

In München wird Fokus in einem eigenen Messeauftritt neben dem „B-tween“ in Hamm auch ein Projekt in Korbach (Heessen) und zwei Projekte in Duisburg vermarkten.

Nur ein Luftschloss? Aus der Ritterpassage (links über dem Allee-Center) soll das B-tween werden.

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