Verein: Lutherviertel mit Fußgängerzone ein großer Gewinn für City

Blick auf den Martin-Luther-Platz.
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Blick auf den Martin-Luther-Platz.

HAMM - Werner Reumke, Vorsitzender des Vereinszur Förderung des Martin-Luther-Viertels ist überzeugt davon, dass die Martin-Luther-Straße als Fußgängerzone ein großer Gewinn für die Bürger und die Innenstadt wäre. Der Verein hat einen entsprechenden Antrag an den Rat der Stadt Hamm gestellt.

Mit der Martin-Luther-Straße und dem Martin-Luther-Platz habe sich inzwischen ein absolutes Zentrum etabliert. Eine zeitweilige Umwandlung zur Fußgängerzone würde dies laut Reumke noch unterstreichen und der Straße einen neuen Charakter geben.

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Binnen eines Jahres wurden in der Martin-Luther-Straße die meisten Leerstände wieder durch Neuansiedlungen gefüllt. Mit der „Olive“ hielt ein neues Restaurant Einzug, ein Künstleratelier und Softwareanbieter kamen ebenfalls im Viertel an. In der Nassauer Straße direkt nebenan wuchs das Foto-, Film- und Tonmuseum in teils leer stehen Ladenlokalen auf beträchtliche Größe.

„Der Mensch erfährt die Innenstadt zu Fuß und nicht aus dem Auto“, sagt Reumke. „Aus dem Auto heraus bekommt man nichts mit.“ Diese Chance will der Verein den Bürgern mit seinem Antrag für das Lutherviertel geben. „Für Hamm wäre eine beruhigte Martin-Luther-Straße ein großer Gewinn“, glaubt Reumke – insbesondere auch vor dem Hintergrund der laufenden Innenstadterneuerung.

„Ich stelle mir einen vorsichtigen Beginn vor“, so der Vorsitzende. „La fête zeigt ja, dass Busverkehr auch anders möglich ist. Denkbar für die Verkehrsregelung im Alltag sind zum Beispiel versenkbare Poller, die von den Bussen individuell angesteuert werden können. Das ist anderswo längst üblich.“ Auch für Angestellte als Dauerparker sei dies möglich. - oz

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