Escaperoom-Test von WA und Lippewelle

Gefangen im Weltall: Test-Team rätselt sich durch Escape-City

Unser Test-Team musste im Escaperoom knifflige Rätsel lösen. Um sich zu befreien, mussten sie vor allem als Team zusammenarbeiten.
+
Unser Test-Team musste im Escaperoom knifflige Rätsel lösen. Um sich zu befreien, mussten sie vor allem als Team zusammenarbeiten.

Vor wenigen Wochen öffnete „Escape-City“ mit insgesamt sieben Rätsel-Räumen in der Hammer City. Gemeinsam mit der Lippewelle haben wir ein Testteam gesucht. Aus über 1000 Rätselfreunden hat sich Melina Kohler durchgesetzt. Gemeinsam mit ihrem Team durfte sie einen der Räume genauer unter die Lupe nehmen.

Hamm – Zur Verstärkung hat die 31-Jährige ihren Mann, Patrick Kohler, und ihre beiden Freunde Jule Pelzer und Philipp Kleffner mitgebracht. Sie alle haben schon „Flucht“-Erfahrung, bislang haben die Vier allerdings gemeinsam nur im Wohnzimmer gerätselt.

Jetzt wollen sie sich der Königsdisziplin stellen. „In erster Linie will ich es rausschaffen, danach schaue ich auf die Zeit“ sagt Jule. Wenn es dabei auch noch gelingen würde, den aktuellen Rekord zu brechen, wäre das auch nicht schlecht, sind sich die Vier einig. Vornehmen wollen sie sich das aber nicht.

Bevor sich das Team einen Raum aussuchen darf, erklärt Justin Schadlowsky, Bereichsleiter von Escape City, die Regeln. Die wichtigste: „Es heißt zwar Escape-Spiel, aber unsere Räume sind nicht wirklich verschlossen. Sie können zu jeder Zeit verlassen werden“. Nach der kurzen Einführung entscheiden sich die Vier für den Raum „Space Wars“.

Die Story: „Die „Lancer 19 A“ ist vor zwei Jahren spurlos im Weltall verschwunden. Durch einen glücklichen Zufall konnte der Standort des Raumschiffs lokalisiert werden. Jetzt liegt es an euch, die Lancer wieder sicher zur Erde zurückzubringen. Eure Aufgabe: Untersucht die Gründe für sein Verschwinden und bringt die Lancer sicher durch ein Asteroidenfeld auf die Erde zurück. Schafft ihr es nicht in einer Stunde, stürzt das Raumschiff auf die Erde. Viel Glück“, sagt Schadlowsky.

Die Zeit läuft

Melina, Patrick, Jule und Philipp machen sich bereit. Der 60 minütige Countdown startet, und die Tür zum ersten Raum öffnet sich. Es ist dunkel und nur vereinzelt flackern Lichter. Für einen kurzen Moment wird es hell, und es lassen sich Terminals in dem kleinen Raum erkennen.

Die Wände sind mit grauen Metallplatten bedeckt. An mehreren Stellen sind kleine Tafeln mit Buchstaben und Zahlen-Kombinationen angebracht. Im Hintergrund läuft leise Musik aus bekannten Welltraum-Filmen. Die Gruppe teilt sich auf.

Escape Room Test Hamm 2019

Escape Room Test Hamm 2019
Escape Room Test Hamm 2019
Escape Room Test Hamm 2019
Escape Room Test Hamm 2019
Escape Room Test Hamm 2019

Melina und Jule übernehmen den hinteren Teil des Raumschiffes, Patrick und Philipp schauen sich die Terminals genauer an. „Hier ist etwas“ ruft Jule und deutet auf eine Sternenkarte. Das Team versammelt sich und betrachtet die Buchstaben und Ziffern der Sternenbilder. „Es ist viel zu dunkel hier. Man kann nichts erkennen“ beschwert sich Philipp und hält die Karte näher an das schwache Deckenlicht.

Knifflige Rätsel

Die Vier finden keinen Zusammenhang zwischen der Karte und den im Raum befindlichen Terminals. Die Zeit läuft. Das deutet auch die immer wieder anschwellende Musik im Hintergrund an und sorgt für eine angespannte Atmosphäre. Nach weiteren zehn Minuten fällt dem Team eine Box auf. Der Inhalt lässt aufatmen. „Das ist die Lösung“ ruft Jule.

Gemeinsam entziffern sie den Code und Tippen die Zahlen in ein kleines Tastenfeld ein. Ein lauter Piep-Ton ertönt und eine Klappe öffnet sich. Kaum ist das eine Rätsel gelöst, steht die Gruppe vor ihrem Nächsten.

Das Fazit

Nach rund 50 Minuten haben sie es geschafft – die Tür öffnet sich. „Sehr gut gemacht. Ihr habt die „Lancer 19 A“ gerettet.“, ruft Justin Schadlowsky, der das Team in Empfang nimmt.

Das Fazit unserer Tester: „Es hat echt viel Spaß gemacht. Man musste viel zusammenarbeiten und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Zu zweit wäre der Raum nicht machbar gewesen“ erklärt Melina. „Besonders das Video-Spiel am Ende war ein Highlight“, ergänzt Patrick. Für die Vier war es nicht der letzte Besuch.

Lesen Sie auch:

Weit über 1000 Leser wollen Hammer Escape Room testen!

Von spannend bis schaurig: Das sind die Escape-Rooms in NRW

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare