Ansiedlungserfolg

Erste Reservierung für „Industriegebiet Westfalen“: Firma will über 200 neue Jobs schaffen

Hobrock überreicht die Reservierungsbestätigung für ein Grundstück im Industriegebiet an Dirk Jonack.
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Optimistisch in die Zukunft blicken die „Industriegebiet Westfalen“-Geschäftsführer Carsten Lanzerath-Flesch (Hamm, 4. von links) und Hans-Joachim Hobrock (Lippetal, 3. von rechts), Hamms Oberbürgermeister Marc Herter (links), Büsch-Sprecherin Sigrid Baum, die Büsch-Manager Dirk Jonack (3. von links) und Norbert Büsch (2. von links) sowie Bürgermeister Matthias Lürbke (rechts). Hobrock überreicht die Reservierungsbestätigung für ein Grundstück im Industriegebiet an Dirk Jonack.

Noch erstrecken sich in Lippetal, nah an der Ortsgrenze zu Hamm, Felder und Wiesen. Das wird sich in den kommenden Jahren ändern. Auf 42 Hektar Fläche soll das interkommunale „Industriegebiet Westfalen“ entstehen, an dem die Gemeinde Lippetal und die Stadt Hamm jeweils zur Hälfte beteiligt sind. Jetzt zeichnet sich der erste Ansiedlungserfolg ab.

Hamm/Lippetal – Mehr als 40 Millionen Euro will die Handwerksbäckerei Büsch investieren, um im neuen Industriegebiet an der A2 verkehrsgünstig gelegen das Projekt „Backstube 2“ zu realisieren. 50.000 Quadratmeter Fläche wollen die Firmeninhaber erwerben, davon soll zunächst etwa die Hälfte genutzt und eine Ausbaureserve geschaffen werden. Etwas über zehn Prozent des Gesamtareals wären damit vergeben.

Deutlich über 200 Mitarbeiter, Bau 2024

Büsch-Geschäftsführer Dirk Jonack rechnet zunächst mit 90 Mitarbeitern zum Start, später mit 272 Mitarbeitern, darunter bis zu acht Auszubildende. Im kommenden Jahr soll die Planung abgeschlossen werden, 2024 soll gebaut und zum Jahresbeginn 2025 sollen die Backöfen erstmals angeheizt werden.

Derzeit gibt es Gespräche mit den Verantwortlichen der Gemeinde Lippetal und der Stadt Hamm sowie der Industriegebiet Westfalen GmbH. Eine Reservierungsurkunde ist aber bereits übergeben.

Erste Ansiedlung soll Maßstab für weitere sein

„Hier entstehen in einem produktiven Unternehmen in den nächsten Jahren gute und sichere Arbeitsplätze, die zum hiesigen Arbeitsmarkt passen“, erklärte Oberbürgermeister Marc Herter mit Blick auf die wahrscheinliche Ansiedlung.

Auch sein Pendant auf der anderen Seite der Stadtgrenze, Lippetals Bürgermeister Matthias Lürbke, äußerte sich zufrieden: „Das macht uns zuversichtlich, dass unser Standort eine dynamische Entwicklung erfahren wird. Die Ansiedlung dieser bekannten Bäckerei wird der Maßstab für weitere Unternehmen werden, die hier bauen wollen.“

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