Kaufverträge in Köln unterzeichnet

Ende der Kaufhaus-Ära Ter Veen besiegelt: Investor plant zügigen Abriss

Das ehemalige Kaufhaus Ter Veen und die angrenzende Fläche sind verkauft und werden entwickelt.
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Das ehemalige Kaufhaus Ter Veen und die angrenzende Fläche sind verkauft und werden entwickelt.

Hamm – Ende einer 112-jährigen Kaufhaus-Geschichte: Die Verträge für den Verkauf des ehemaligen Kaufhauses Ter Veen und einer angrenzenden städtischen Fläche sind unterzeichnet. Damit ist der Weg frei für eine Neubebauung des insgesamt rund 1.700 Quadratmeter großen Areals zwischen Bahnhofstraße und Neuer Bahnhofstraße.

Käufer und Investor ist die Dudoq Real Estate GmbH mit Sitz in Aachen und Stuttgart. Vertreter von Dudoq, der Stadt Hamm und Ter Veen-Geschäftsführer Andreas Teppler setzten am Donnerstag in einer Kölner Kanzlei ihre Unterschriften unter die Verträge. Wie berichtet, wird das ehemalige Kaufhaus abgerissen und die Fläche einschließlich zweier städtischer Flurstücke, die heute Parkplatz sind, überplant. 

Laut Teppler will der Investor einen Neubau errichten, der teils als Gewerbefläche und für innerstädtisches Wohnen genutzt werden kann. Parkmöglichkeiten soll es in einem Tiefgeschoss geben. Ob es sich bei der gewerblichen Nutzung letztlich um ein Hotel handeln wird, sei noch offen.

Zügiger Abriss geplant

Dudoq Real Estate hat in seinem Portfolio unter anderem die Umsetzung von Hotelprojekten aufgeführt. In diesem Sommer wurde ein Hotel in Bochum eröffnet, die Verträge für ein weiteres Hotel am Westfalendamm in Dortmund sind unterzeichnet. 

„In Hamm plant der Investor einen zügigen Abriss und den daran anschließenden Neubau, damit die Belastung für die Anwohner möglichst gering gehalten werden kann“, sagte Teppler im Gespräch mit dem WA.

Kaufhaus Ter Veen der letzte Einblick in die Verkaufshallen 

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Kaufhaus Ter Veen der letzte Einblick in die Verkaufshallen 

Mit der Überplanung der Fläche wird ein weiterer städtebaulicher Schritt in der Umgestaltung der Innenstadt gegangen. Teppler hatte immer betont, hier nach der 112-jährigen Kaufhaus-Ära eine nachhaltige Lösung finden zu wollen. Durch den Verkauf der städtischen Flächen zur Neuen Bahnhofstraße hin wird daraus ein Gesamtkomplex, und die angestrebte Randbebauung schließt sich hier zu einem weiteren Teil.

Beschlossene Sache

Der Haupt- und Finanzausschuss hatte dem Verkauf in dieser Woche zugestimmt. Der Kontakt zur Dudoq Real Estate GmbH sei vor etwa einem Jahr zustande gekommen, so Teppler. Maßgeblich beigetragen zur Unterzeichnung der Verträge hätten die Stadtentwicklungsgesellschaft mit Geschäftsführer Martin Zerle und das Stadtplanungsamt mit Amtsleiter Heinz-Martin Muhle. „Das ist ein Top-Team“, lobte Teppler. In enger Zusammenarbeit sei ein sehr gutes Konzept entwickelt worden. Nicht beteiligt an den Abschlüssen sei die Wirtschaftsförderung gewesen. Entsprechende Kontaktaufnahmen Tepplers seien ins Leere gelaufen.

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