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Durchweg positive Bilanz nach Kulturfest „h4“ - Neuauflage?
Experiment beendet, Patient lebt – und wie: Die Verantwortlichen des Kulturfests „h4“ zogen nach dem Ende eine durchweg positive Bilanz des Mammutprogramms in der Innenstadt von Hamm.
Hamm – Nicht nur sei der Ablauf im wesentlichen rund gewesen, sondern es habe auch von den allermeisten Beteiligten und Besuchern zufriedene bis begeisterte Rückmeldungen gegeben, freute sich eine sichtlich entspannte Ute Obering aus dem Kulturbüro der Stadt Hamm nach den drei Tagen am Sonntagabend. Obering hatte das Projekt „h4“ in dreieinhalb Monaten federführend erarbeitet und dabei mit einem Auge stets auf die Entwicklung der Corona-Pandemie blicken müssen.
Letztlich konnten die aktuellen Vorgaben dank eines großen Teams aus ehrenamtlichen und verpflichteten Mitarbeitern so gestemmt werden, dass die meisten Besucher das Programm mit einem guten Gefühl genießen konnten. Insbesondere vor den Bühnen und in den Künstlerbereichen wurde akribisch auf die Einhaltung der 3G-Regeln geachtet, außerhalb taten vor allem die KOD-Mitarbeiter ihr Bestes, um die Besucher immer wieder vor allem an die Maskenpflicht zu erinnern; vor allem am späteren Samstagabend fielen mancherorts allerdings Hemmungen und Masken.
Dass das Programm weitgehend planmäßig funktionierte, war nicht nur dem weitgehend guten Wetter, sondern auch dem Einsatz hunderter fleißiger Helfer zu verdanken. „Mein großer Dank geht an alle Kreativen und Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit, ebenso wie an alle, die im Hintergrund gearbeitet haben“, so Obering. Das habe „einfach gefluppt“.
Bilanz nach Kulturfest „h4“ in Hamm: keine größeren Zwischenfälle
Unangenehme Zwischenfälle wurden nicht bekannt. „Ganz im Gegenteil“, so Obering: „Die Sanitäter sagen, dass es im Vergleich mit anderen Festen sogar überraschend ruhig war.“ Bestätigt wird dieser Eindruck von der Polizei. Die eingesetzten Bezirksbeamten hätten zwar den KOD in Einzelfällen unterstützt, insgesamt sei das Kulturfest „aus polizeilicher Sicht aber völlig ruhig und störungsfrei verlaufen“, hieß es abschließend aus der Leitstelle – „sehr lobenswert“.
Wie viele Menschen von Freitagnachmittag bis Sonntagabend „h4“ besuchten, lässt sich nicht ermitteln. Die Resonanz war jedoch so gut, dass sich die Verantwortlichen eine Neuauflage prinzipiell nicht nur vorstellen können, sondern auch wünschen würden, verrät Obering. Für eine solche gelte es aber zunächst das Feedback auf die erste Ausgabe abzuwarten und dann viele entscheidende Fragen zu Geld, Personal und Form zu beantworten.











