Drogenszene an alter Bücherei stört neue Besitzer

Die neuen Besitzer der ehemaligen Stadtbücherei erwägen einen Schutzzaun und den Einsatz eines Sicherheitsdienstes.
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Die neuen Besitzer der ehemaligen Stadtbücherei erwägen einen Schutzzaun und den Einsatz eines Sicherheitsdienstes.

HAMM - Das Gebäude der ehemaligen Stadtbücherei liegt innerhalb der Glasverbotszone. Trotzdem werden hier allmorgendlich Trinkgelage abgehalten. Das ist nicht nur dem neuen Eigentümer des Gebäudes ein Dorn im Auge.

Die Methadon-Patienten einer nahe gelegenen Arztpraxis legen hier regelmäßig einen Frühschoppen ein. Man müsse darauf achten, dass sich neben dem Nordring-Park nicht auch hier ein Szenetreff etabliere, klagen Anlieger und Anwohner des Hammer Ostens. Die Stadt sagt dazu, dass das Problem erkannt sei und allmählich kleiner werde. „Wir haben den Kontrolldruck erhöht und sind fast täglich vor Ort“, sagt Stadtsprecher Chrsitian Strasen. „Die Leute dort beginnen sich anders zu orientieren. Es ebbt ab.“

Andreas Osterhoff, Mithinhaber der Firma p:os, die das Gebäude von der Stadt gekauft hat und noch im Laufe dieses Jahres mit rund 50 Mitarbeitern an der Ostenallee einziehen möchte, würde das zu gerne glauben. „Wir haben selbst schon 30 oder 40 Mal die Ordnungskräfte gerufen. Seitdem wir das

Andreas Osterhoff

Gerüst aufgestellt haben scheint es dort immerhin nicht mehr so gemütlich zu sein“, sagt er, sieht das Problem aber bei weitem noch nicht als gelöst an. „Ganz klar ist: Wir können und werden das nicht dulden. Wenn demnächst die Handwerker im Gebäude arbeiten, werden wir notfalls ein Gitter ziehen müssen“, kündigt Osterhoff an. Zunächst werde man die Szene-Leute ansprechen und bitten, dass sie sich einen anderen Ort suchen. Falls alle Stricke reißen, werde auch über einen privaten Sicherheitsdienst nachgedacht. - fl

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