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Cold Case in Hamm: Mordfall Monika bleibt rätselhaft

Am Sachsenweg wurde die Leiche der Prostituierten entdeckt.
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Am Sachsenweg war die Leiche der Prostituierten entdeckt worden.

Der Mordfall Monika hat sich zum 13. Mal gejährt. Die aus Ungarn stammende Prostituierte, die in Hamm auf dem Straßenstrich an der Heessener Straße tätig war, wurde nur 32 Jahre alt. Von ihrem Mörder fehlt bis heute jede Spur.

Hamm – Ein Taxifahrer ist der letzte bekannte Zeuge, der die Frau noch lebendig sah. Er fuhr am 6. Juni 2009 um kurz nach Mitternacht an der Heessener Straße vorbei. Die junge Frau wurde erdrosselt – vermutlich von einem Freier. Ihr Leichnam wurde erst knapp zwei Wochen später, am 18. Juni, in einem Gebüsch am Sachsenweg von Spaziergängern, die dort mit einem Hund unterwegs gewesen waren, gefunden. Die Leiche hatte offenbar schon länger dort gelegen. Vom Sachsenweg zur Heessener Straße sind es nur wenige hundert Meter Luftlinie. (Hier klicken für frühere Artikel zum Thema.)

Vier Personen gerieten in den folgenden Monaten in den Fokus der Ermittler, jedes Mal zerschlug sich der Verdacht. Eine heiße Spur hatte die Mordkommission nie. Im März 2010 fanden Kinder die weiße Jacke und die rote Handtasche der Ermordeten auf einem Firmengelände an der Ostdorfstraße in Berge – also am anderen Ende der Stadt. Auch daraus ergaben sich keine Anhaltspunkte, die eine Wende bedeutet hätten.

Mordfall Monika: Cold-Case-Option bleibt

Die letzten Hinweise zu dem Fall, der auch zweimal im Fernsehen aufbereitet wurde, gingen vor mehreren Jahren bei der Polizei ein. Regelmäßig wird die Ermittlungsakte noch bei der Staatsanwaltschaft gesichtet. Zuletzt geschah das am 23. Mai 2022. Es handelt sich dabei aber letztlich nur um einen formalen Akt.

Eine Option bleibt, dass sich beim Landeskriminalamt die vor vier Jahren gegründete Abteilung zur Aufarbeitung unaufgeklärten Kapitaldelikten (so genannte Cold Cases) des Falls annimmt. Bislang ist das noch nicht geschehen.

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