Experten nach drei Wochen sicher
Bestätigt! Wolf im Uentroper Wald ist tatsächlich ein Wolf
Der am 1. Februar 2022 im Uentroper Wald an der östlichen Stadtgrenze von Hamm mittels einer Wildkamera fotografierte vermeintliche Wolf ist tatsächlich ein Wolf.
Hamm – Das haben die Experten des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) am Dienstag, 22. Februar nach entsprechender Überprüfung des hiesigen Wolfsberaters bestätigt. Das Geschlecht, die Identität und der Verbleib des Tieres seien allerdings nicht bekannt, heißt es weiter.
Die Nachricht der Wolf-Sichtung im Uentroper Wald versetzte nicht nur Hammer Tierhalter in Aufregung und Sorge, sondern auch um die Stadt herum, so unter anderem im Kreis Soest, in Bergkamen und in Bönen. Das Lanuv bestätigte derweil weitere Sichtungen im Kreis Steinfurt und in der Städteregion Aachen zwischen Ende Januar und Mitte Februar.
Wölfe meiden die Nähe von Menschen
Dass Menschen in dessen Revier den Wolf sehen, ist indes „äußerst unwahrscheinlich“, heißt es in der Mitteilung aus Düsseldorf weiter. Wölfe würden die Nähe des Menschen meiden: „Vor allem bei jungen und unerfahrenen Wölfen kann es aber vorkommen, dass die Neugier stärker ist als die Furcht.“
Wolf gesehen? So sollten sie sich verhalten:
- Nicht versuchen, sich dem Wolf zu nähern, ihn anzufassen oder zu füttern.
- Nicht weglaufen, am besten stehen bleiben und abwarten, bis sich der Wolf zurückzieht.
- Wenn man selbst den Abstand vergrößern will, langsam zurückziehen.
- Man kann den Wolf auch vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht (laut ansprechen, in die Hände klatschen, mit den Armen winken). (Quelle Lanuv)