Durchpusten nicht nur in Rhynern

Leidenszeit endet: Bauarbeiten auf der B63 vor Abschluss

Restarbeiten stehen am Fahrbahnrand der Bundesstraße 63 noch an. Zum 18. November sollen die Arbeiten beendet sein.
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Restarbeiten stehen am Fahrbahnrand der Bundesstraße 63 noch an. Zum 18. November sollen die Arbeiten beendet sein.

Die Großmaßnahme auf der Bundesstraße 63 endet am Samstag, 18. November. Dann sind alle Asphaltarbeiten erledigt und die Leidenszeit für Verkehrsteilnehmer und Anwohner hat ein Ende.

Hamm – Die lange Leidenszeit hat bald ein Ende. Der Landesbetrieb Straßen-NRW kündigte an, bis Samstag, 18. November, sämtliche Asphaltarbeiten auf der Werler Straße rund um den Autobahnanschluss beendet zu haben. Das teilte Petra Vesper, Sprecherin des Landesbetriebs Straßen-NRW, auf Anfrage mit. Anschließend werde die Baustelle abgeräumt. Die technische Umrüstung der Ampelanlage habe bereits begonnen. Sie werde noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Hier sei aber nur noch temporär mit geringen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Die Großmaßnahme hat Anfang April begonnen und seitdem den Verkehrsteilnehmern, aber auch den Bürgern des Stadtbezirks Rhynern, viele Nerven gekostet. Auf der ohnehin oft verstopften Bundesstraße lief der Verkehr noch schlechter, die Ausweichstrecken wurden zeitgleich immer voller.

Die Maßnahmen

Auf dem etwa anderthalb Kilometer langen Teilstück zwischen der Kreuzung „Am Weizenkamp“ bis etwa 150 Meter südlich der Kreuzung mit „Oberallener Weg“ wurde die Fahrbahn der Bundesstraße erneuert. Grund waren zum Teil erhebliche Straßenschäden, die durch die hohe Verkehrsbelastung im Bereich der Anschlussstelle entstanden sind. Die Rechtsabbiegespuren zur A2 werden im Rahmen der Deckensanierung verlängert. Zwischen den Kreuzungen mit der Unnaer Straße und „Im Sutenkamp“ wurde eine zusätzliche Spur geschaffen. Darüber hinaus werden fünf Ampelanlagen erneuert. Straßen-NRW investiert etwa vier Millionen Euro.

Der erhoffte Effekt

Abgesehen von der Beseitigung der schadhaften Stellen auf der Fahrbahn – es hatten sich zum Teil sehr tiefe Spurrillen gebildet – hoffen die Verkehrsplaner, dass der Verkehr rund um die A2-Anschlussstelle besser fließt. Die zusätzliche Rechtsabbiegespur aus Hamm kommend auf die Autobahn sowie zum Edeka-Lager soll die Verstopfung zwischen den Kreuzungen „Unnaer Straße und „Im Sutenkamp“ auflösen. Der Geradeausverkehr in Richtung Werl soll dadurch weniger beeinträchtigt werden.

Die neue Ampeltechnik kommt in allen fünf Kreuzungen (Unnaer Straße, Auffahrt Oberhausen, Auffahrt Hannover, Oberster Kamp/Im Sutenkamp und Oberallener Weg/Aral-Tankstelle) zum Einsatz. Dadurch sollen die Ampeln besser aufeinander abgestimmt sein. Erste Verbesserungen sind bereits spürbar.

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