Ermittlungen dauern an

Attacken auf Haltestellen in Hamm: Polizei sucht dringend Zeugen

Dutzende Bushaltestellen in Hamm zerstört: Das sind einige davon,
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Eine der zerstörten Bushaltestellen in Hamm. (Archivbild)

Die irre Zerstörungsserie an Bushaltestellen und Autos in Hamm beschäftigt die Polizei nach wie vor. Mögliche Zeugen werden nochmals dringend gebeten, sich zu melden. Eine Belohnung ist ausgesetzt.

Hamm – Die Fragezeichen rund um die rätselhafte Angriffsserie auf Bushaltestellen und Autos in Hamm und im Nachbarkreis Unna bleiben groß. Daher appelliert die Polizei nochmals an Anlieger und Nachteulen nahe der betroffenen Ziele, jede halbwegs verdächtige Beobachtung aus der Nacht zu melden – gleich ob sie die ungewöhnliche Anwesenheit von Personen oder Fahrzeugen betroffen.

Konkret geht es um die frühen Morgenstunden des 25. April 2023. Vermutlich um Mitternacht begannen der oder die Täter ihre unheilvolle Fahrt im Gewerbegebiet Rhynern. Insgesamt rund 60 zerstörte Scheiben an Haltestellen und Pkw hinterließen sie auf beinahe gerader Linie in Richtung Innenstadt sowie im Bereich Bockum-Hövel und im Hammer Westen. Möglicherweise fuhren sie von dort weiter nach Bergkamen und Werne, wo ähnliche Schäden festgestellt wurden.

Zeugen können sich über die Telefonnummer 02381/916-0 oder der Mailadresse hinweise.hamm@polizei.nrw.de melden.

Die Markierung auf der Karte zeigen die Standorte der in Hamm zerstörten Bushaltestellen.

Die Stadtwerke hatten zwischenzeitlich eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung der Verantwortlichen führen. An einigen Tatorten wurden Projektile gefunden, mutmaßlich zu einer Luftdruckwaffe gehörend.

Dutzende Bushaltestellen in Hamm zerstört: Das sind einige davon

Dutzende Bushaltestellen in Hamm zerstört: Das sind einige davon,
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Dutzende Bushaltestellen in Hamm zerstört: Das sind einige davon

Ein 17-jähriger Intensivtäter, der von der Polizei in Hamm am 8. Mai in Untersuchungshaft genommen worden ist, muss im Falle einer Verurteilung mit einer mehrjährigen Jugendstrafe rechnen. 

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