Anklage erhoben

28-jähriger Hammer stirbt in Oberhausen nach Messerstichen

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Hamm/Oberhausen - Drei Monate nach einer tödlichen Messerstecherei in Oberhausen hat die Staatsanwaltschaft Essen Anklage vor der großen Jugendstrafkammer des Landgerichts Essen erhoben. Ein 28-jähriger Hammer war ums Leben gekommen; sein damals 26-jähriger ebenfalls aus Hamm kommender Bruder wurde schwer verletzt.

Wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ist in Oberhausen ein heute 21-jähriger Mann aus Bottrop angeklagt. In der Tatnacht

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(26. November) soll er den beiden Hammern, die mit mehreren Bekannten und Verwandten ein polnisches Musikfestival in der Turbinenhalle besucht und sich auf den Nachhauseweg befunden hatten, an einer Bushaltestelle die tödlichen Verletzungen zugefügt haben.

Der 21-jährige war in Begleitung von zwei Heranwachsenden aus Bottrop gewesen. Einer der beiden, ein heute 18-Jähriger, ist im selben Verfahren wegen eines Raubdelikts angeklagt, zu dem es offenbar kurz vor der Bluttat an einer anderen Oberhausener Örtlichkeit gekommen war.

Die Angeschuldigten und die Gruppe aus Hamm hatten sich nicht gekannt. Ein Wort soll in der Nacht das andere ergeben haben, bis es schließlich zum Gewaltausbruch bei dem 21-Jährigen gekommen sein soll. Er war in der Tatnacht zunächst mit seinen Begleitern geflüchtet, hatte sich aber am nächsten Tag bei der Polizei gestellt.

Opfer aus Hamm waren Brüder

Ein Sprecher des Landgerichts bestätigte auf WA-Anfrage erstmals, dass es sich bei der Tatwaffe um ein Messer gehandelt hatte und dass die beiden Opfer aus Hamm Brüder gewesen sind.

Über eine Zulassung der Anklage wurde vom Gericht bislang nicht entschieden. Demzufolge stehen auch noch keine Prozesstermine fest.

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