Veganalina-Café auf der Meile eröffnet - Hotel schließt
Hamm - Der Traum des ersten veganen Hotels ist bereits nach gut zehn Monaten zerplatzt. Betreiberin Alina Rüter stellt zum 15. September den Hotelbetrieb an der Ostenallee ein. Ein anderer Traum hat jetzt eröffnet: das Veganalina-Café auf der Meile.
„Der Restaurantbetrieb läuft aber ganz normal weiter.“ Dies gab Rüter am Dienstag im Rahmen der Neueröffnung des „Veganalina Cafés“ auf der Hammer Meile bekannt. Das Hotel hat in den vergangenen Monaten wegen des einmaligen Konzepts bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, da selbst Matratzen und Kopfkissen nach veganen Standards ausgetauscht wurden.
Konzept ging nicht auf
Statt Monteure und Handwerker zu bewirten, wie es zuvor der Fall gewesen sei, wollte sie anspruchsvolle Gäste aus der ganzen Republik empfangen. „Und das geht nicht, wenn die Toiletten teilweise noch auf den Fluren liegen“, so Alina Rüter. „Ich habe mich einvernehmlich mit der Familie Breuer geeinigt, sie übernimmt den Hotelbetrieb wieder“, sagt Rüter.
Ein Zusammenhang der Aufgabe des Hotelbetriebs mit der Insolvenz der Veganalina GmbH bestehe aber nicht.
Mit der Eröffnung des „Veganalina-Cafés“, „ein veganes Café für alle“, erfüllt sie sich nun einen neuen Traum. Innerhalb von nur zwei Wochen unterschrieb Rüter den Pachtvertrag, renovierte das ehemalige Ladenlokal von „Nina’s Kaffeeklatsch“ und eröffnete nun mitten in der City.
Mehr Menschen erreichen
„Ich freue mich, mit dem Café mehr Menschen zu erreichen, als im Hammer Osten“, sagt Alina Rüter. Das kulinarische Angebot reicht von Cupcakes über Torten bis zum Mittagstisch. In der Mittagszeit wird es täglich ein wechselndes warmes Gericht geben, kündigt die Inhaberin an.
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