Wetter

Donnerstag kann es in Hessen schneien - Prognose für Wochenende vielversprechend

Winterwetter
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Eine Schneeflocke liegt auf einer Wiese. Zumindest in hohen Lagen kann Donnerstag und Freitag Schnee fallen.

Es wird wieder etwas kälter in Hessen. Ab Donnerstagabend kann es in Hochlagen schneien. Die Wetter-Prognosen für das Wochenende sind vielversprechend.

Fulda - Der Donnerstag (30. Januar) reiht sich ein in die vergangenen Tage: Es ist stark bewölkt, örtlich kann es regnen. Die Temperaturen erreichen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sechs bis neun Grad. Der Einfluss von Tiefdruckgebieten bleibt überall in Deutschland spürbar. Sie bringen feuchte Luft - und damit dickere Wolken und Regen.

Wetter in Hessen: Prognose für Wochenende ist vielversprechend

Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag fällt das Quecksilber in Hessen unter die Marke von null Grad. In hohen Lagen - etwa der Rhön - fällt dann auch wieder Schnee. Die Meteorologen warnen erneut vor Glätte.

In den kommenden Tagen ändert sich das Wetter. Es wird wieder kühler. Tagsüber werden drei bis fünf Grad erreicht, nachts fallen die Temperaturen auf minus drei bis minus sechs Grad. Es wird also frostig. Und: Ab Freitag bleibt es meist niederschlagsfrei.

DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn gibt eine vielversprechende Prognose ab: „Am Wochenende setzt sich aus Südwesten allmählich Hochdruckeinfluss durch. Die Niederschläge lassen nach und es kühlt spürbar ab. Vorübergehend werden auch die Wolken weniger und die Sonne zeigt sich häufiger.“ Das heißt: Kein „Winter-Wonderland“ mit Schnee bis in tiefe Lagen, aber doch schönes Winterwetter statt grau in grau.

Meteorologe verweist auf Folgen des Polarwirbels

Der ganz große Kälteeinbruch ist jedoch auch in den kommenden Tagen nicht zu erwarten. Meteorologe Dominik Jung von wetter.net erklärt: „Der Polarwirbel bleibt das bestimmende Wetterphänomen dieses Winters.“ Dieser sei „kompakter und kälter als normal“, wie hna.de berichtet.

Das sorgt laut Jung dafür, dass tiefere Temperaturen etwa über Kanada und Grönland festgehalten werden und sich nicht über Europa erstrecken können. Für Teile der USA etwa sind Frostwellen und historische Schneefälle die Folge. Für Hessen bedeutet das stattdessen: Oft Schmuddelwetter statt Winterpracht.

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