Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Wieder Glättegefahr am Wochenende – dann überraschende Wetter-Wende in der ersten Dezemberwoche
Erster Advent im Wetter-Zwiespalt: Zwischen Glätte und milden Einschüben – so entscheidet sich der Start in den Dezember. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
München – In der Nacht zum Samstag (29. November) breitet sich Regen bis in den Südosten aus. Dort besteht stellenweise erhöhte Glatteisgefahr, lokal sogar unwetterartig. Im Norden und Westen hingegen bleibt es meist trocken, teils mit Auflockerungen und etwas Nebel; an der Nordsee sind einzelne Schauer möglich. Die Temperaturen liegen in der Nordwesthälfte zwischen 8 und 3 Grad. Weiter südlich werden 2 bis –7 Grad erreicht, an den Alpen teils um –9 Grad, über Schneeflächen auch darunter.
Am Samstag zieht der Regen über den Osten und Südosten langsam ab, anfangs weiterhin mit Glättegefahr. Danach wechseln sich im Norden Wolken und einzelne Schauer ab, während es in der Mitte und im Süden überwiegend trocken bleibt. Die Höchstwerte liegen bei 6 bis 11 Grad, im Südosten zwischen 1 und 6 Grad. Der Wind weht im Süden schwach, sonst mäßig, an der Küste vorübergehend kräftiger.
Wetter am Sonntag: Mild im Westen, kühler im Süden – und regional wieder rutschig
Die Nacht zum Sonntag (30. November) verläuft vielerorts aufgelockert und trocken, im Südosten bildet sich regional dichter Nebel. Im Westen ziehen später Wolken auf, gefolgt von leichtem Regen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 und 1 Grad, im Süden und Südosten örtlich leichter Frost bis –4 Grad.
Am 1. Advent selbst bringt der Westen bis zur Mitte unter dichter Bewölkung zeitweise etwas Regen. Im Südosten und Osten gibt es zwischendurch Sonne, meist bleibt es dort trocken. Die Temperaturen reichen von 2 Grad in Ostbayern bis 13 Grad am Rhein. Im Nordwesten frischt der Südwestwind stark auf, während er sonst eher schwach bleibt.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten




Montag bis Donnerstag: Wechselhaft im Nordwesten, zäher Nebel im Süden – Winter nur punktuell
Am Montag (1. Dezember) hält sich vom Süden bis in einige Mittelgebirgslagen teils zäher Nebel oder Hochnebel. Sonst zeigt sich der Tag zunächst freundlich, bevor im Westen und Nordwesten dichte Wolken aufziehen und Regen einsetzen. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 10 Grad, die niedrigsten im Südosten.
Von Dienstag (2. Dezember) bis Donnerstag (4. Dezember) bleibt es in der Nordwesthälfte unbeständig mit leichtem Regen. In Süddeutschland sowie im Osten herrscht ein Mix aus Sonne, Wolken und hartnäckigem Nebel. Die Höchsttemperaturen liegen im Südosten bei 2 bis 7 Grad, sonst zwischen 7 und 13 Grad. Nächtlicher Frost bis –5 Grad ist bevorzugt im Süden und Südosten möglich, sonst bleibt es vielerorts frostfrei. Der Winter zeigt sich also eher verhalten: kühl, regional glatt, aber keine durchgreifende Kältewelle – noch.
Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com
