Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Schnee, Regen, Nebel: Wechselhafte Wetter-Lage überzieht zahlreiche Regionen in Deutschland
Zum 2. Advent und Nikolaus zeigt sich das Wetter in Deutschland ungewöhnlich wechselhaft. Ein Wochenende, das so niemand erwartet. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
München – Der Samstag (6. Dezember) bringt eine landesweit wechselhafte Wetterlage, denn von Nordwesten über die Mitte bis in den Südosten breiten sich dichte Wolken mit zeitweiligen Regenfällen aus. Die Temperaturen steigen gegenüber den ursprünglichen Prognosen leicht an und erreichen nun etwa 3 bis 10 Grad, im Osten bleibt es trotz einiger sonniger Momente kühl.
In höheren Lagen mischen sich zum Teil Schneeregen und in den Gipfelregionen nasser Schnee darunter. An der Grenze zu Polen fällt gelegentlich Regen, während der Wind überwiegend schwach bis mäßig aus Südost kommt. Nur im Bergland und an der Nordsee treten vereinzelt steife Böen auf. In der Nacht zum Sonntag bleibt es meist stark bewölkt, im Südosten bildet sich teils dichter Nebel. Dort sinken die Temperaturen auf 4 bis -1 Grad, im Norden und Westen auf 6 bis 2 Grad. Durch gefrierende Nässe besteht gebietsweise Glättegefahr.
Adventssonntag mit milden Werten und wechselhaften Wetter-Signalen
Am Sonntag (7. Dezember) dominieren im Westen und Teilen der Mitte erneut dichte Wolkenfelder, begleitet von leichtem Regen. In höheren Lagen fällt Schneeregen oder Schnee, allerdings bei leicht milderen Temperaturen von nun 4 bis 12 Grad. Der Osten und Südosten bleiben meist trocken und profitieren von einzelnen Wolkenlücken. Der Wind weht weiterhin schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen, nur exponierte Lagen melden hin und wieder stärkere Böen. Die Nacht zum Montag zeigt sich unterschiedlich: teils stark bewölkt, örtlich mit etwas Regen. Vor allem von der Mitte bis in den Süden bildet sich verbreitet Nebel. Die Tiefstwerte liegen je nach Region zwischen 9 und 3 Grad, im Osten und Süden zwischen 4 und 0 Grad, im Alpenvorland lokal leicht darunter.
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Nikolauswoche startet ruhig, aber mit Tücken
Der Übergang in die Nikolauswoche bleibt geprägt von ruhigem, aber typischem Frühwinterwetter. Die milderen Temperaturen sorgen vielerorts dafür, dass Niederschlag meist als Regen fällt, während höhere Berglagen weiterhin winterliche Akzente setzen. Nebel kann sich in den Morgenstunden hartnäckig halten und den Verkehr beeinträchtigen. Besonders in den südlichen Landesteilen bleibt die Sicht eingeschränkt, bevor sich am Tage gebietsweise zögerlich Aufhellungen durchsetzen. Die Mischung aus feuchter Luft und leichten Temperaturanstiegen schafft eine Atmosphäre, die eher an Spät-Herbst erinnert, während in höheren Regionen die kalte Jahreszeit spürbarer bleibt.
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