Weltkriegsbombe

500-Kilo-Bombe: Gewaltige Detonation bis in die Innenstadt zu spüren

Diesen Krater riss die Bombe in Soest.
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Diesen Krater riss die Bombe in Soest.

Eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe, deren Entschärfung nicht geklappt hatte, musste gesprengt. Es musste weiträumig evakuiert werden. Die Detonation war gewaltig.

Soest – So eine gewaltige Detonation hat die Stadt Soest (NRW) seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr erleben müssen. Experten des Kampfmittelräumdienstes haben Montag (29. Juni) am späten Abend eine 500-Kilo-Bombe im Soester Norden in die Luft gesprengt. 

Die Sprengung wurde im Laufe des Abends mehrmals verschoben. Um 22 Uhr war es dann soweit, eine dumpfe Detonation war zu hören. Anwohner der Innenstadt berichteten von eine Druckwelle und Häusern, die kurz bebten, wie Soester-anzeiger.de* berichtet.  

Bereits am vergangenen Donnerstag sollte die Bombe – da war man noch von einem 250-Kilo-Sprengsatz ausgegangen – entschärft werden. Da dabei der acht Meter tiefe Schacht, in dem die Bombe lag, instabil wurde und einstürzte, musste die Aktion abgebrochen werden. 

Am Montag nun die bittere Erkenntnis, dass die Bombe gesprengt werden muss. Die Fachleute von der Kampfmittelbeseitigung hatten die Bombe nochmals in Augenschein genommen und nicht nur festgestellt, dass die Sprengladung doppelt so groß ist, wie ohnehin schon befürchtet, sondern auch noch mit einem Langzeitzünder ausgestattet ist, der völlig funktionsfähig und deshalb nicht entschärfbar ist. *Soester-anzeiger.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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