Triste Aussichten
Unwetter in Deutschland mit Dauerregen und Orkan – weiterhin Alarmstufe Rot im Süden
Kräftiger Dauerregen und Sturmböen. Der DWD warnt am Mittwoch weiter vor Unwetter in Teilen Deutschlands. Diese Regionen trifft es besonders.
Update vom 15. November, 6.35 Uhr: Vorbei ist das Unwetter über Teilen Deutschlands noch nicht ganz. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet bis Mittwoch mit anhaltendem Dauerregen, im Schwarzwald und im Oberallgäu teils unwetterartig. Im äußersten Süden herrscht noch Alarmstufe Rot, unterhalb von München nur noch Orange. Zumindest im Schwarzwald sowie an den Alpen soll der Regen im Tagesverlauf allmählich nachlassen. Im Allgäu haben sich indes die Pegelstände wieder beruhigt, berichtete die Allgäuer Zeitung. Nur für die Iller in Kempten gelte noch die Meldestufe 1.
Laut DWD wird es am Mittwoch in einigen Regionen nochmal stürmisch – im Schwarzwald, Bayerischen Wald und auf Alpengipfeln sind sogar Orkanböen möglich. Zum Abend hin beruhigt sich aber auch in dieser Hinsicht die Wetterlage. Im Süden des Landes sind zudem vereinzelt Gewitter mit stürmischen Böen möglich, in der Nacht zu Donnerstag (16. November) auch in Küstenregionen.
Unwetter fegen über Deutschland: Dauerregen hält bis Mittwoch an
Update vom 14. November, 11.40 Uhr: Es regnet und regnet zwischen Bodensee und Berchtesgadener Land entlang der Alpen. Bei diesem Dauerregen ist laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in den vergangenen 48-Stunden einiges zusammen gekommen: „Im Südschwarzwald bis zu 130 Liter pro Quadratmeter in zwei Tagen, im Allgäu bis zu 80 Liter pro Quadratmeter“, teilt der DWD auf der Plattform X mit. Im Allgäu werden laut DWD nochmals zwischen 70 und 90 Liter pro Quadratmeter, punktuell 120 Liter pro Quadratmeter erwartet.
Im Südschwarzwald (Baden-Württemberg) erwarten die DWD-Wetterexperten bis Mittwochnacht Dauerregen – ein Ende nach 60 Stunden. „Das Gesamtereignis wird dann eine Andauer von 60 Stunden gehabt haben“, heißt es aktuellen Warnlagebericht. Im Allgäu regnet es demnach noch bis Mittwochnachmittag. In Bayern an den Alpen hält die Dauerregenlage auch bis Mittwoch an.
Auf dem Brocken im Harz weht aktuell Wind mit 80 km/h, wie über die Webcam zu erfahren ist. Das könnte sich jedoch laut DWD auf Orkanböen steigern (ab 104 km/h). Erst Anfang November fegte ein Orkan mit Böen bis zu 140 km/h über den Brocken; eine Harz-Urlauberin kam dabei ums Leben.
Unwetter in Deutschland: DWD warnt vor Dauerregen und Orkanböen
Update vom 14. November, 7.20 Uhr: Alarmstufe Rot: Im Süden schüttet es fast ohne Pause weiter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Dienstag (14. November) vor „ergiebigem Dauerregen“. Besonders im Schwarzwald und im Alpenvorland sind ergiebige Regenfälle angesagt.
Im Norden ist Sturm ein Thema. An der Nordsee sind stellenweise schwere Sturmböen mit Gewittern möglich. Auch im Bergland fegt der Wind mit Böen bis zu 100 km/h. Auf exponierten Gipfeln rechnen die DWD-Wetterexperten teils mit schweren Sturmböen (Bft 10) und auf dem Brocken mit Orkanböen (Bft 12).
Am wenigsten Regen fällt in Sachsen-Anhalt, im südlichen Brandenburg und in Sachsen. Die Temperaturen liegen zwischen 9 im Vogtland bis 14 Grad am Oberrhein.
- Im Schwarzwald seit Sonntagmittag bis Dienstagmittag (48 h) Dauerregen mit Mengen von 60 bis 100 Liter pro Quadratmeter (UNWETTER).
- Im Alpenvorland seit Sonntagmittag bis Mittwochmittag (72h) 60 bis 100 Liter pro Quadratmeter. Im Oberallgäu 100 bis über 160 Liter pro Quadratmeter (UNWETTER).
Unwetter in Deutschland – Warnung auf fast alle Landkreise ausgeweitet
Update vom 13. November, 23.02 Uhr: In weiten Teilen von Deutschland wird weiterhin vor Dauerregen und Orkan-, Sturm- oder Windböen gewarnt, informiert der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagabend. Die Warnkarte des Wetterdienstes zeigt in fast allen Landkreisen amtliche Warnungen. Für den Schwarzwald und das Allgäu hat der DWD eine Unwetterwarnung herausgegeben, dort kommt es zu ergiebigem Dauerregen. Auch von Oberschwaben bis zum Chiemgau und Berchtesgadener Land sowie im Bayerwald gilt eine Warnung vor markantem Dauerregen. Zudem gilt eine Unwetterwarnung vor orkanartige Böen im Hochschwarzwald und auf dem Brocken. Verbreitet kann es zudem zu Sturm- und Windböen kommen.
Am Dienstag warnt der DWD vor Sturmböen an der Nordsee und im Bergland. Auf exponierten Gipfeln werden teils schwere Sturmböen erwartet, auf dem Brocken Orkanböen. Auch die Warnungen vor Dauerregen gelten zum Teil bis Dienstag oder Mittwoch.
- Schwarzwald: bis Dienstagmittag (48 h) Dauerregen mit Mengen zwischen 40 und 60 Liter pro Quadratmeter, in anfälligen Staulagen 60 bis 100 Liter pro Quadratmeter, mit den höchsten Mengen im Südschwarzwald
- Im Alpenvorland bis Mittwochmittag (72h) 60 bis 100 Liter pro Quadratmeter. Im Oberallgäu 100 bis über 160 Liter pro Quadratmeter.
Unwetter in Deutschland hält an: DWD warnt vor Dauerregen und Orkanböen
Update vom 13. November, 17.33 Uhr: Die Warnlage in Deutschland hält an. Dauerregen prasselt auf beinahe ganz Süddeutschland. Die Regionen von Oberschwaben bis ins Berchtesgadener Land sowie den Bayerischen Wald trifft es besonders hart. Der DWD spricht von „markantem Starkregen“.
Orkanartige Böen kommen auf den Hochschwarzwald zu. Sturm- und Windböen treffen derweil fast ganz Deutschland – nur der Nordosten bleibt verschont. In den Alpen und dem Mittelgebirge kommt es oberhalb von 1000 Metern sogar zu schweren Sturmböen.
„Jetstream liegt genau über uns“: Unwetter über Deutschland – Experten warnen sogar vor Orkanböen
Erstmeldung vom 13. November: München – Es regnet und regnet. Die Wetterlage ist brisant. In den vergangenen 24 Stunden sind im Südschwarzwald schon rund 60 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gefallen. Kein Ende ist in Sicht. Vor Unwettern – starkem Dauerregen – warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag (13. November). Dazu gilt eine amtliche Warnung vor Sturm. Im Schwarzwald ist mit Orkanböen bis 130 km/h zu rechnen.
Unwetter-Alarm in Deutschland: DWD warnt vor starkem Dauerregen in diesen Regionen
Besonders viel Regen erwarten die DWD-Wetterexperten im Schwarzwald und im Alpenvorland. Nur mit kurzen Unterbrechungen beim Niederschlag kommt in den nächsten Stunden einiges zusammen.
In Baden-Württemberg und in Bayern gilt in zwölf Kreisen Alarmstufe Rot:
- Baden-Württemberg: Ortenaukreis, Kreis Rottweil, Kreis Emmendingen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg, Kreis Lörrach, Kreis Waldshut, Bodenseekreis, Kreis Ravensburg
- Bayern: Kreis Lindau (Bodensee), Kreis Oberallgäu, Kreis Ostallgäu
„Die Flusspegel im Westen und Süden steigen bereits merklich an“, erklärt Q.met-Chef Dominik Jung in einem aktuellen Wettervideo auf YouTube.com. Besonders am Oberrhein solle der Pegel in den nächsten 48 bis 72 Stunden um mehr als zwei Meter steigen. Bei Maxau am Rhein (Baden-Württemberg) werde ein Pegel von rund acht Metern erwartet. „Damit müsste die Schifffahrt auf dem Oberrhein eingestellt werden“, so Jung.
Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen sind möglich, warnt der DWD. Und weiter heißt es in der amtlichen Unwetterwarnung: „Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen!“
Wetter in Deutschland: Starker Wind von Südwesten und Westen – DWD warnt vor Orkanböen bis 130 km/h
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Ein Sturmtief „Jasper“ zieht laut DWD von Irland über die Nordsee bis nach Dänemark. Neben dem kräftigen Dauerregen nimmt der Wind im Tagesverlauf von Südwesten und Westen zu. In Baden-Württemberg, Bayern, im Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen warnen die DWD-Wetterexperten vor kräftigem Wind.
Auf dem Feldberg (Baden-Württemberg) kann es laut den DWD-Prognosen zunächst schwere Sturmböen um 100 km/h geben, in den Gipfellagen ab Mittag seien Orkanböen bis 130 km/h möglich.
Im Allgäu (Bayern) wehen am Montagvormittag Böen bis 60 km/h. Später ist es laut den DWD-Wetterexperten dann in der gesamten Westhälfte Bayerns stürmisch. Im südlichen Alpenvorland drohen stürmische Böen bis 75 km/h, auf den höchsten Alpengipfeln Orkanböen um 120 km/h.
- starke Böen: (Bft 7, 50 bis 60 km/h)
- stürmische Böen (Bft 8, 60 bis 70 km/h)
- Sturmböen (Bft 8/9, 60 bis 80 km/h)
- schwere Sturmböen (Bft 10, um 100 km/h)
- orkanartige Böen (Bft 11/12 um 100 bis 120 km/h)
„Jetstream liegt genau über uns“: Wetterexperte über die aktuellen Prognosen
In dieser Woche gibt es immer wieder Regen, Regen und nochmals Regen und viel Wind, prognostiziert Wetterexperte Dominik Jung. Und das bleibe auch die ganze Woche so.
„Der Jetstream, das Starkwindband der Nordhalbkugel, liegt genau über uns. Auf ihm wandern die Tiefs wie an einer Perlschnur über Deutschland hinweg“, so Jung. Solche Westwetterlagen seien nach seiner Einschätzung ziemlich beständig. Unter Umständen könnte sie bis Weihnachten dauern. Doch dazu gäbe es frühlingshafte Wärme.
Auch in den kommenden Tagen werde es sehr mild weitergehen. Die Höchstwerte erreichten 10 bis 17 Grad im Südwesten. „Das ist für Mitte November deutlich zu warm“, urteilt der Meteorologe. Erst im Verlauf der nächsten Woche könnte es deutlich kühler werden. Allerdings sei das noch „Zukunftsmusik“. Und die ersten Winter-Prognosen für Deutschland sind für Winterfans eher traurig. (ml)
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