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Klimawandel verändert Bayern – Fotos zeigen „alarmierende“ Folgen

Der Klimawandel trifft die Seen Bayerns mit voller Wucht. Laut Bayerischem Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz (StMUV) ist deren Ökosystem „aus dem Gleichgewicht geraten“. Das Foto zeigt eine durch Trockenheit freigelegte Uferzone am Bodensee aus dem April 2025.
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Der Klimawandel trifft die Seen Bayerns mit voller Wucht. Laut Bayerischem Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz (StMUV) ist deren Ökosystem „aus dem Gleichgewicht geraten“. Das Foto zeigt eine durch Trockenheit freigelegte Uferzone am Bodensee aus dem April 2025.
Wissenschaftler untersuchen die Folgen des Klimawandels auf Bayerns Gewässer seit Jahren. „Die bisherigen Ergebnisse der Forschungsarbeit zeigen weitreichende Folgen auf“, erklärt dazu das StMUV. „Die Wasserqualität der bayerischen Seen wird zunehmend beeinträchtigt, was sich in vielerlei Weise auf die dort lebenden Organismen auswirkt.“
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Wissenschaftler untersuchen die Folgen des Klimawandels auf Bayerns Gewässer seit Jahren. „Die bisherigen Ergebnisse der Forschungsarbeit zeigen weitreichende Folgen auf“, erklärt dazu das StMUV. „Die Wasserqualität der bayerischen Seen wird zunehmend beeinträchtigt, was sich in vielerlei Weise auf die dort lebenden Organismen auswirkt.“
Klimabedingt steigenden Luft- und Wassertemperaturen wirken sich besonders auf die Biodiversität in bayerischen Gewässern aus. „Zunehmend können Organismen aus wärmeren Regionen in die bayerischen Seen einwandern. Das können z.B. Wasserpflanzen sein, die heimische Arten verdrängen. Das verändert den Wasserpflanzenbestand eines Sees, der wiederum wesentlich für viele andere Organismen wie Fische, Amphibien und Reptilien ist, die durch diese Entwicklung ihre Lebensgrundlage verlieren“, erklärt Dr. Uta Raeder von der TU München auf der Website des StMUV.
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Klimabedingt steigende Luft- und Wassertemperaturen wirken sich besonders auf die Biodiversität in bayerischen Gewässern aus. „Zunehmend können Organismen aus wärmeren Regionen in die bayerischen Seen einwandern. Das können z.B. Wasserpflanzen sein, die heimische Arten verdrängen. Das verändert den Wasserpflanzenbestand eines Sees, der wiederum wesentlich für viele andere Organismen wie Fische, Amphibien und Reptilien ist, die durch diese Entwicklung ihre Lebensgrundlage verlieren“, erklärt Dr. Uta Raeder von der TU München auf der Website des StMUV.
Besonders betroffen vom Klimawandel sind die Bergseen in den Alpen. Schuld ist eine umfangreiche Kettenreaktion, wie das bayerische Umweltministerium schildert: „In den Bergen schmelzen Schnee und Gletscher, was wiederum zur Folge hat, dass sich die Baumgrenze nach oben verschiebt: auch in Hochlagen kann zunehmend Vegetation gedeihen. Wo früher Schnee lag, entsteht nun organischer Boden. Der dunkle Boden kann im Gegensatz zum weißen Schnee die Hitze der Sonne deutlich schlechter reflektieren – das verstärkt die Erwärmung in den Bergen. Durch Starkregen nehmen Erosionen zu, was dazu führt, dass Nährstoffe und Trübstoffe in die Bergseen geraten.“
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Besonders betroffen vom Klimawandel sind die Bergseen in den Alpen. Schuld ist eine umfangreiche Kettenreaktion, wie das bayerische Umweltministerium schildert: „In den Bergen schmelzen Schnee und Gletscher, was wiederum zur Folge hat, dass sich die Baumgrenze nach oben verschiebt: auch in Hochlagen kann zunehmend Vegetation gedeihen. Wo früher Schnee lag, entsteht nun organischer Boden. Der dunkle Boden kann im Gegensatz zum weißen Schnee die Hitze der Sonne deutlich schlechter reflektieren – das verstärkt die Erwärmung in den Bergen. Durch Starkregen nehmen Erosionen zu, was dazu führt, dass Nährstoffe und Trübstoffe in die Bergseen geraten.“
Ein Bild, an das man sich wohl gewöhnen muss: Bayerns Skiregionen bekommen die Folgen des Klimawandels mitunter am stärksten zu spüren. Laut StMUV sind „die Ergebnisse der Klimasimulationen für die Alpen besonders alarmierend.“ Bayernweit wird hier bis zum Ende des Jahrhunderts der stärkste Temperaturanstieg erwartet.
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Ein Bild, an das man sich wohl gewöhnen muss: Bayerns Skiregionen bekommen die Folgen des Klimawandels mitunter am stärksten zu spüren. Laut StMUV sind „die Ergebnisse der Klimasimulationen für die Alpen besonders alarmierend.“ Bayernweit wird hier bis zum Ende des Jahrhunderts der stärkste Temperaturanstieg erwartet.
„Skifahren wird künftig nur noch in den höher gelegenen Regionen möglich sein, denn die Schneegrenze verschiebt sich weiter nach oben“, erklärt das Bayerische Umweltministerium (StMUV). Auch das sensible und spezialisierte Ökosystem hat mit den Folgen zu kämpfen. Es passte sich über Jahrhunderte hinweg an die Bedingungen vor Ort an, die extrem schnellen Veränderungen aktuell überfordern es.
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„Skifahren wird künftig nur noch in den höher gelegenen Regionen möglich sein, denn die Schneegrenze verschiebt sich weiter nach oben“, erklärt das Bayerische Umweltministerium (StMUV). Auch das sensible und spezialisierte Ökosystem hat mit den Folgen zu kämpfen. Es passte sich über Jahrhunderte hinweg an die Bedingungen vor Ort an, die extrem schnellen Veränderungen aktuell überfordern es.
Die Geschwindigkeit des durch den Klimawandel bedingten Temperaturanstiegs ist eines seiner Hauptprobleme. „Tatsächlich hat das Klima schon immer geschwankt. Seit der letzten Eiszeit vor mehr als 10.000 Jahren ist die globale Temperatur um rund 5 °C gestiegen“, erklärt die Uni Hamburg. Aber: Allein in den letzten 150 Jahren (seit der Industrialisierung)  hat sich die globale Temperatur um etwa ein Grad erwärmt. „So schnell können sich Tiere, Pflanzen und Gesellschaften nicht anpassen“, fasst die Uni Hamburg zusammen. Hätte der Temperaturanstieg der letzten 150 Jahre über 10.000 Jahre angedauert, wäre sie um knapp 67 Grad gestiegen.
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Die Geschwindigkeit des durch den Klimawandel bedingten Temperaturanstiegs ist eines seiner Hauptprobleme. „Tatsächlich hat das Klima schon immer geschwankt. Seit der letzten Eiszeit vor mehr als 10.000 Jahren ist die globale Temperatur um rund 5 °C gestiegen“, erklärt die Uni Hamburg. Aber: Allein in den letzten 150 Jahren (seit der Industrialisierung) hat sich die globale Temperatur um etwa ein Grad erwärmt. „So schnell können sich Tiere, Pflanzen und Gesellschaften nicht anpassen“, fasst die Uni Hamburg zusammen. Hätte der Temperaturanstieg der letzten 150 Jahre über 10.000 Jahre angedauert, wäre sie um knapp 67 Grad gestiegen.
Durch die steigenden Temperaturen können sich bestimme Tierarten besser verbreiten – darunter der Borkenkäfer, ein Waldschädling. „Auf die Entwicklung der Borkenkäfer dagegen wirkt sich die warme Witterung sogar noch positiv aus. Je wärmer und trockener ein Sommer ist, desto massiver vermehrt sich dieser Waldschädling, befällt mehr Fichten und bringt sie zum Absterben“, erklären die Bayerischen Staatsforsten. Das Foto zeigt abgestorbene Fichten im Bayerischen Wald, die vom Borkenkäfer befallen sind.
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Durch die steigenden Temperaturen können sich bestimme Tierarten besser verbreiten – darunter der Borkenkäfer, ein Waldschädling. „Auf die Entwicklung der Borkenkäfer dagegen wirkt sich die warme Witterung sogar noch positiv aus. Je wärmer und trockener ein Sommer ist, desto massiver vermehrt sich dieser Waldschädling, befällt mehr Fichten und bringt sie zum Absterben“, erklären die Bayerischen Staatsforsten. Das Foto zeigt abgestorbene Fichten im Bayerischen Wald, die vom Borkenkäfer befallen sind.
Beim Kampf gegen den Borkenkäfer geht es laut Bayerischen Staatsforsten vor allem um Geschwindigkeit. „Erfolgreich bekämpft werden kann der Borkenkäfer nur, wenn die befallenen Fichten rasch gefunden werden, und das Holz schnell aufgearbeitet, sowie zügig aus dem Wald transportiert wird.“ Nur wenige Tage dürfen zwischen Entdeckung und Abtransport liegen. Doch schon jetzt verändert der sich durch mithilfe des Klimawandels ausbreitende Borkenkäfer das Bild bayerischer Wälder.
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Beim Kampf gegen den Borkenkäfer geht es laut Bayerischen Staatsforsten vor allem um Geschwindigkeit. „Erfolgreich bekämpft werden kann der Borkenkäfer nur, wenn die befallenen Fichten rasch gefunden werden, und das Holz schnell aufgearbeitet, sowie zügig aus dem Wald transportiert wird.“ Nur wenige Tage dürfen zwischen Entdeckung und Abtransport liegen. Doch schon jetzt verändert der sich mithilfe des Klimawandels ausbreitende Borkenkäfer das Bild bayerischer Wälder.
Auch gibt es diverse Tierarten, die sich in Bayern unter anderem aufgrund der durch den Klimawandel steigenden Temperaturen zunehmend wohl fühlen. Zu ihnen zählt auch die asiatische Tigermücke, die tropische Viren wie zum Beispiel das Dengue-, Chikungunya-, Zika- und das West-Nil-Virus übertragen kann. Mehrfach wurde die Tigermücke bereits an verschiedenen Orten in Bayern gefunden.
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Auch gibt es diverse Tierarten, die sich in Bayern unter anderem aufgrund der durch den Klimawandel steigenden Temperaturen zunehmend wohl fühlen. Zu ihnen zählt auch die asiatische Tigermücke, die tropische Viren wie zum Beispiel das Dengue-, Chikungunya-, Zika- und das West-Nil-Virus übertragen kann. Mehrfach wurde die Tigermücke bereits an verschiedenen Orten in Bayern gefunden.
  • Felix Herz
    VonFelix Herz
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Die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels sind weltweit spürbar – auch in Bayern. Diese Fotostrecke wirft einen Blick auf die aktuelle Lage.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Wolfgang Maria Weber

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