Wetter-Prognose
Amtliche Unwetter-Warnung: Schwere Gewitter mit Starkregen und Orkanböen
Nach den heißen Tagen drohen heftige Unwetter in Deutschland der Warnstufe lila. Besonders im Westen und Süden besteht die Gefahr von schweren Gewittern mit Starkregen und Sturm.
Update vom 20. Juni, 18.54 Uhr: Für den Südwesten Deutschlands warnt der DWD vor Unwetter am späteren Abend bis in die Nacht hinein. Nachdem bis zum frühen Abend nur ganz vereinzelt Gewitter im zentralen und östlichen Mittelgebirgsraum aufgetreten sind, könnte es später ordentlich knallen – und zwar vor allem in Baden-Württemberg. Von Frankreich aus kommend, kündigen sich teils schwere Gewitter an. Laut DWD können auch die Pfalz und Südhessen betroffen sein. Aufgrund von Starkregen, Hagel und schwere Sturm- und Orkanböen besteht Unwetter-Gefahr.
Unwetter in Deutschland: Schwere Gewitter, Sturzfluten und Tornados möglich
Update vom 20. Juni, 10.36 Uhr: Das Badewetter in Deutschland scheint vorerst vorbei - zumindest bis Donnerstag. Denn dann droht ein heftiges Unwetter der Warnstufe lila, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung berichtet. Besonders der Westen und Süden des Landes seien betroffen. Niederschläge mit 80 bis 100 Liter pro Quadratmeter sind örtlich möglich. Aber: „Flächendeckender Regen ist weit und breit nicht in Sicht“, so Jung.
Dementsprechend schwierig gestaltet sich die Wetter-Prognose, wo genau es bis Donnerstag richtig knallen könnte. Klar ist nur: Es wird voraussichtlich richtig knallen. Wird für Donnerstag im Süden der bislang heißeste Tag des Jahres erwartet mit bis zu 36 Grad, „kracht es dann gewaltig“ im Tagesverlauf. Aus Südwesten zieht eine dicke Gewitterfront herauf und über Deutschland. Heftige Schauer und Gewitter sind wahrscheinlich, Starkregen ist möglich. „Achtung, Sturzflutgefahr“, so Jung. „Und auch die Bildung von Tornados ist nicht ausgeschlossen“, fügte Jung an.
Unwetter-Warnstufe lila: Schwere Gewitter, Sturzfluten und Tornados drohen
Update vom 20. Juni, 08.56 Uhr: Die Menschen in Deutschland müssen sich warm anziehen – im übertragenen Sinne. Es wird nämlich so heiß, dass es mancherorts ziemlich gefährlich werden kann. „Wir haben Hitze-, aber besonders auch Unwetterwarnungen in dieser Woche“, sagt Wetter-Experte Dominik Jung. Er spricht von einer „brisanten Lage“. Schwere Gewitter, Starkregen, Sturmböen und Hagel soll es geben. Auch die Tornado-Gefahr sei erhöht. Im Westen könne es vor allem ordentlich zur Sache gehen, meint er. Bereits am Dienstag könnte es „scheppern“ – wer kann, sollte sich dann nicht im Freien aufhalten.
Erstmeldung: Hamm - Vielerorts in Deutschland war am Sonntag der bisher heißeste Tag des Jahres. Unter anderem in Baden-Württemberg kletterten die Temperaturen auf 34 Grad. Ab Montag (19. Juni) ändert sich das Wetter in vielen Regionen. Schwülwarme Luftmassen kommen aus Spanien und Portugal herüber – „und dann beginnt es zu brodeln“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Es werden Unwetter erwartet.
Schon am ersten Tag der Woche sind in der Osthälfte von Deutschland und im Alpenraum einzelne starke Gewitter möglich. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) werden Starkregen, Hagel und stürmische Böen erwartet. Örtlich besteht auch Unwetter-Gefahr. In der Nacht zu Dienstag zieht dann von Südwesten aus eine neue Gewitterformation über Nordrhein-Westfalen in Richtung Landesmitte.
Schwere Unwetter-Lage in Deutschland – und „Ekel- und Schwitzwetter“
Am Dienstag (20. Juni) haben wir dann laut Dominik Jung eine Schwergewitterlage in der gesamten Westhälfte des Landes. Vor allem in Baden-Württemberg besteht das Risiko von Unwettern durch Starkregen, berichtet echo24.de. Auch Hagel und Sturmböen werden erwartet. Die Temperaturen bleiben hoch, es wird sehr schwül – „Ekel- und Schwitzwetter“, sagt Jung.
Das Unwetter-Potential steigt in der Nacht zu Mittwoch (21. Juni). Die Gewitter ziehen dann in Richtung Osten und lassen im Westen allmählich nach. Tagsüber knallt es dann südlich der Linie vom Niederrhein bis Niederlausitz teilweise kräftig. Laut DWD sind dabei Unwetter möglich, vor allem durch heftigen Starkregen und größeren Hagel. Es bleibt weiterhin warm, bundesweit bei Temperaturen zwischen 25 und 32 Grad.
Unwetter in Deutschland: „Sehr gefährliche Wetter-Lage“ vor allem in NRW
Am Donnerstag trifft es dann noch einmal den Westen von Deutschland, vor allem in Nordrhein-Westfalen erwarten die Meteorologen unwetterartigen Starkregen. Laut Kachelmannwetter (Stand 19. Juni) kann es vor allem die Region rund um Münster treffen. Regensummen bis zu 100 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde sind möglich. Dominik Jung spricht von einer „sehr gefährlichen Wetter-Lage“.
Die hat laut Jung auch zur Folge, dass die Tornado-Gefahr erhöht ist. Die Entstehung von Tornados ist komplex. Steigt feuchtwarme Luft auf und trifft auf trockene Kaltluft, bilden sich Gewitterwolken. Die starken Temperatur-Gegensätze zwischen Boden und den höheren Luftschichten sind die perfekten Voraussetzungen für einen Tornado. Der entsteht aber erst, wenn Seitenwinde dazukommen.
Schwere Unwetter-Lage in Deutschland – mit erhöhter Tornado-Gefahr
Im Jahr 2022 haben in NRW drei Tornados gewütet. Die Vorhersage von den schnellsten Wirbelstürmen der Erde gestaltet sich schwierig. Ob, wo und wann ein Tornado letztlich auftritt, ist aufgrund der schnellen und doch komplexen Entstehung schwer zu prognostizieren.
Tornado fegt über Lippstadt: Schäden so weit das Auge reicht - Großeinsatzlage




Auch wenn es die Tage mancherorts sehr nass wird – es handelt sich nicht um flächendeckenden Regen, betont Jung. Der kurze, örtlich begrenzte Starkregen hilft wenig bis gar nicht gegen die aktuell anhaltende Trockenheit. Vor allem, wenn zum Wochenende (24./25. Juni) „der Sommer wieder voll da ist.“ Die Temperaturen klettern erneut Richtung 30-Grad-Marke.
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