Wetter-Vorhersage

Frost und Schnee in Bayern: Nächste Wetter-Warnung – in einigen Regionen wird es gefährlich

Teils kräftiger Schneefall hat Bayern in der Nacht vielerorts in ein echtes Winterwunderland verwandelt. Und schon jetzt zeichnet sich der nächste Neuschnee ab.

Update vom 18. November, 16.06 Uhr: Das Winterwetter hat Bayern im Griff. Der DWD hat für ganz Bayern eine Warnung vor Frost herausgegeben. Diese gilt von Dienstagabend, 19 Uhr bis Mittwochfrüh um 9 Uhr. „Es tritt mäßiger Frost bis -6 °C auf“, so der DWD. An den Alpen, in Teilen Niederbayerns und der Oberpfalz sowie im nördlichen Frankenland besteht zudem Glättegefahr.

Update vom 18. November, 14.58 Uhr: Aufgrund des Schneefalls der letzten Nacht sowie den weiterhin vom DWD gemeldeten Schneefällen, die in der Nacht auf Mittwoch sowie zum Wochenende hin drohen, hat die Stadt Nürnberg an ihre Bürger einen Appell gerichtet.

Wintereinbruch in Bayern: Fotos zeigen die Folgen der kräftigen Schneefälle

Update vom 18. November, 10.30 Uhr: Der Winter ist in Bayern angekommen. Weiße Straßen, Spaziergänger, die Spuren im Schnee hinterlassen, und Flocken, die vom Himmel rieseln – unsere Fotostrecke zeigt, wie sich der Freistaat in ein Winterwunderland verwandelt hat.

Erstmeldung vom 18. November: München – Deutschland hat am Montag, 17. November, und in der Nacht zu Dienstag, 18. November, den ersten Schnee der Saison erhalten. In mehreren Regionen verwandelten Schneeflocken die Landschaft in ein winterliches Panorama.

Schneefälle in Bayern und den Alpen

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fielen die Flocken sowohl in den Alpen und im Alpenvorland als auch in verschiedenen Mittelgebirgen. Besonders Bayern bekam zum Wochenstart ordentlich Schnee ab – und das nicht nur in den Hochlagen. Während es in den Alpen bereits bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gab, erhielten die Hausdächer im Allgäu zwar nicht ganz so viel von der weißen Pracht. Aber immerhin: Der DWD sprach von etwa fünf Zentimetern Neuschnee im Alpenvorland.

Deutschland erlebt den ersten Schneefall der Saison. Während in den Alpen bis zu 20 Zentimeter fielen, warnt der DWD vor Glätte. Neuschnee gab es derweil auch im Alpenvorland – das Foto zeigt einen Mann im Allgäu.

Glatte Straßen und weiße Flocken haben am Dienstagmorgen dann in weiten Teilen Bayerns für gefährliche Verhältnisse gesorgt. Der DWD bestätigte die winterlichen Verhältnisse am Morgen. Die weißen Flocken kamen vor allem in den höheren Lagen herunter, während in den Tälern der Frost für spiegelglatte Straßen sorgte.

Dicke Wolken über Franken und dem Bayerischen Wald

Für Dienstag selbst erwartet der DWD von Franken bis in den Bayerischen Wald eine dichte Wolkendecke. Autofahrer und Fußgänger müssen sich auf trübe Verhältnisse einstellen. Die grauen Wolken werden den ganzen Tag über die Region dominieren.

Deutlich freundlicher präsentiert sich das Wetter dagegen in den südlichen Regionen des Freistaats. Über Sonne können sich die Menschen in den Landkreisen vom Bodensee bis in die niederbayerische Donauregion freuen. Hier dürfte der Tag deutlich angenehmer werden als im trüben Norden. Die Temperaturen zeigen sich dabei regional sehr unterschiedlich. Frostig bleibt es im Frankenwald mit 0 Grad, während in der Rhein-Main-Region bis zu 6 Grad erwartet werden.

Winteranfang in Bayern: Temperaturen zwischen Frost und milden Werten

Auch in der Nacht zu Mittwoch, 19. November, bleibt das Wetter geteilt. Südlich von Fränkischer Alb und Bayerwald soll es sternenklar bleiben. Nördlich davon überwiegen dagegen die Wolken. In Franken kann laut den Wetterexperten zudem etwas Schnee fallen.

Auch am Donnerstag, 20. November, gibt es vor allem in Unterfranken Schneeregen bis Schneeschauer, schreibt der DWD in seinem Wetterbericht für Bayern. Am Freitag, 21. November, gibt es „Richtung Alpen anhaltenden, aber nur geringen Schneefall“, so die Meteorologen. Zudem zeichnet sich schon jetzt ab, dass es das gesamte Wochenende sowie in der darauffolgenden Woche weiteren Schnee in Bayern gibt – und das auch im Flachland. (Quelle: dpa, DWD), (fhz)

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Peter Kneffel

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