Kältewelle im Freistaat

„Längere Aufenthalte im Freien vermeiden“: DWD mit eindringlicher Warnung für fast ganz Bayern

In Bayern wird es nicht nur nachts frostig kalt. Der Deutsche Wetterdienst warnt im ganzen Freistaat vor Frost, viele Regionen trifft es besonders heftig.

Update vom 7. Januar, 10.10 Uhr: In einer Schule im Nürnberger Land herrschen aufgrund von Kälte und einer defekten Heizung nur 14 Grad. Der Unterricht fällt teilweise aus.

Update vom 7. Januar, 7.02 Uhr: Noch bis 11 Uhr gilt die Warnung vor strengem Frost in weiten Teilen Bayerns (siehe Karte unten). In der Landeshauptstadt München warnt der DWD beispielsweise vor Frost um minus zehn Grad. Im Kreis Weilheim-Schongau sind bis zu minus 15 Grad möglich, in Tal- und Muldenlagen sogar bis zu minus 17 Grad.

Frost-Alarm in Bayern: Wetter-Warnungen im Freistaat

Update vom 6. Januar, 23 Uhr: Über Nacht wird es, so warnt der DWD auch am späten Dienstagabend, glatt, frostig und sehr kalt in Bayern bleiben. Autofahrer sollten vorsichtig fahren, Spaziergänger sich warm einpacken. Am Mittwochvormittag laufen die Warnungen dann nach und nach aus, bei den Wettervorhersagen für die kommenden Tage ist es aber wahrscheinlich, dass auch für die Nacht auf Donnerstag vom Deutschen Wetterdienst ähnliche Warnungen herausgegeben werden.

Update vom 6. Januar, 20 Uhr: Die aktuelle Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes zeigt, wo welche Warnungen gelten – und wann. Die hellere Farbe markiert aktuell die Warnstufe eins (vor Frost und Glätte), die dunklere die Stufe zwei. Nach Letzterer warnt der DWD sogar vor „strengem Frost“ in vielen Teilen Bayerns.

In Bayern wird es derweil nicht bei der Kälte bleiben – auch neuer Schnee steht, wenn es nach den DWD-Meteorologen geht, bevor. Schneien soll es zum Beispiel wieder in der Nacht auf Donnerstag, 8. Januar, sowie „verbreitet“ auch in der Nacht auf Freitag, 9. Januar. „Im Stau der Mittelgebirge“ seien sogar „auch mal kräftigere Schneefälle“ möglich, heißt es im Wetterbericht des DWD. Anschließend kann es dann das ganze kommende Wochenende über weitere Schneefälle in ganz Bayern geben.

Update vom 6. Januar, 18.54 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin in ganz Bayern vor Frost und Glätte. Vor allem in Oberbayern und im Osten des Freistaats treten extreme Witterungsbedingungen auf – hier warnen die Meteorologen jeweils mit Warnstufe zwei von vier. Für das Flachland in Oberbayern schreiben sie zum Beispiel: „Es tritt strenger Frost um -10 °C auf.“ Zu den Gefahren heißt es dann: „Gefahr durch: mögliche erhebliche Frostschäden; Unterkühlung bei längerem Aufenthalt im Freien; einfrierende Wasserleitungen. Handlungsempfehlungen: Frostschutzmaßnahmen ergreifen, z. B. Pflanzen abdecken oder Wasser aus Außenleitungen ablassen; längere Aufenthalte im Freien vermeiden.“

„Die Zufuhr polarer Kaltluft dauert vorerst an“ – Bayern weiter im Kälterausch

Die Frost- und Glätte-Gefahr hat bis Mittwoch, 11 Uhr, Bestand. Im Wetterbericht schreibt der DWD: „Die Zufuhr polarer Kaltluft dauert vorerst an.“ An den Alpen können die Temperaturen demnach auf bis zu minus 17 Grad fallen.

Update vom 6. Januar, 16 Uhr: Das winterlich kalte Wetter in Bayern hat Folgen für den Zugverkehr – wie ein Bahnanbieter nun mitteilt, gibt es aufgrund defekter Heizungen und Motorschäden zahlreiche Zugausfälle. Diese halten wohl an bis Mittwoch, 7. Januar, betreffen also auch den Schulstart.

Update vom 6. Januar, 13.56 Uhr: Bis 11 Uhr galt im Großteil Bayerns eine Warnung vor strengem Frost - auf der Warnkarte des DWD orange eingefärbt. Danach wurde im ganzen Freistaat vor Frost (gelb eingefärbt) gewarnt. Für den kommenden Abend und die Nacht auf Mittwoch hat der DWD seine Warnung nun wieder verschärft.

Ab 18 Uhr bis Mittwoch um 11 Uhr gilt erneut in fast ganz Bayern - mit Ausnahme des Nordwestens - eine Warnung vor strengem Frost. Bis zu minus 15 Grad sind möglich, in Muldenlagen sogar bis zu minus 17 Grad. „Gefahr durch: mögliche erhebliche Frostschäden; Unterkühlung bei längerem Aufenthalt im Freien; einfrierende Wasserleitungen. Handlungsempfehlungen: Frostschutzmaßnahmen ergreifen, z.B. Pflanzen abdecken oder Wasser aus Außenleitungen ablassen; längere Aufenthalte im Freien vermeiden“, berichtet der DWD dazu.

Es wird kalt in Bayern.

DWD warnt in Bayern vor strengem Frost: Es wird klirrend kalt

Erstmeldung vom 6. Januar, 7.47 Uhr: München – Der Dienstag beginnt in Bayern mit klirrender Kälte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für alle Kreise und Städte Bayerns Warnungen herausgegeben. Ein Überblick.

Wintereinbruch in Bayern: 25 beeindruckende Bilder aus den letzten Jahren

Winter Schnee
Sonnenschein im Allgäu
Nymphenburg Palace Canal Crowds On Ice
Schneelandschaft in Oberstdorf
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DWD warnt für ganz Bayern vor Frost: Viele Kreise trifft es besonders stark

Bis auf den Nordwesten Bayerns, der auf der Warnkarte gelb eingefärbt ist, leuchtet alles orangefarben auf. Hier gilt eine amtliche Warnung vor strengem Frost. Betroffen sind Landkreise von Kulmbach über Bayreuth, Deggendorf und Dillingen bis nach München, Altötting und Freyung-Grafenau. Die Warnung gilt seit Montagabend (5. Januar) bis zum Dienstagvormittag um elf Uhr.

„Es tritt strenger Frost zwischen -9 °C und -12 °C auf. Vor allem bei Aufklaren über Schnee sinken die Temperaturen auf Werte bis -14 °C“, berichtet der DWD am Beispiel von München.

Nach elf Uhr gilt – wie im Nordwesten Bayerns – noch bis zum Abend eine Warnung vor Frost (gelb eingefärbt).

Wettervorhersage für Bayern: Bis zu minus 17 Grad möglich

Ansonsten gibt es im Tagesverlauf von den Alpen über das Vorland bis zum Oberpfälzer und Bayerischen Wald längere sonnige Abschnitte. In der Nordwesthälfte des Freistaats bleibt es dagegen meist stark bewölkt. Geringer Schneefall ist örtlich möglich. Verbreitet gibt es Dauerfrost zwischen minus sieben und minus einem Grad. In der Nacht zum Mittwoch betragen die Tiefstwerte minus sechs bis minus 13, an den Alpen sind örtlich sogar bis zu minus 17 Grad möglich. (Quelle: DWD) (kam)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Ulrich Wagner / Screenshot DWD (Collage: Merkur.de)

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