Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Wetter-Prognose am ersten Januar-Wochenende hat es in sich: Schneesturm droht in Deutschland
Ein extremes Winterwochenende steht bevor: Schneestürme, Whiteout-Bedingungen und eisige Nächte drohen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Hamm – Der Freitag (2. Januar) bringt verbreitet unbeständiges und winterlich raues Wetter. Häufig dominieren dichte Wolkenfelder, von Nordwesten greifen Schneeregen- und Schneeschauer auf viele Landesteile über. Besonders in der Nordhälfte sind kurze, kräftige Graupelgewitter möglich, die die Sicht zeitweise stark einschränken können.
In den Mittelgebirgen verschärft sich die Lage deutlich: Dort fällt anhaltend Schnee, begleitet von teils kräftigen Verwehungen. Die Höchsttemperaturen liegen meist zwischen -1 und +4 Grad, in höheren Lagen herrscht ganztägig Frost. Dazu weht ein mäßiger bis frischer Westwind, der in freien Lagen stürmische Böen erreicht, an Küsten und Gipfeln sogar darüber. In der Nacht zum Samstag (3. Januar) ziehen weitere Schneeschauer durch, im Süden und an den Alpen teils länger anhaltend. Die Temperaturen sinken auf 0 bis -8 Grad, im Alpenraum lokal bis -10 Grad. Glätte ist nahezu überall ein Thema.
Wetter in Deutschland: Schneeschauer, Graupel und kurze Auflockerungen
Am Samstag (3. Januar) lässt der Schneefall an den Alpen allmählich nach, südlich der Donau zeigt sich häufiger die Sonne. Auch an der Ostsee sind zeitweise Auflockerungen möglich. In weiten Teilen des Landes bleibt es jedoch wechselhaft mit neuen Schneeschauern und einzelnen Graupelgewittern.
Die Höchstwerte bewegen sich zwischen -3 und +2 Grad, in Hochlagen bleibt es frostig. Der Westwind weht weiterhin böig und verstärkt das Kälteempfinden deutlich. In der Nacht zum Sonntag klart es im Süden stellenweise auf, während sonst noch Schneeschauer auftreten. Die Temperaturen fallen auf -1 bis -10 Grad, im Alpenraum auch unter -11 Grad.
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Bitterkalte Nächte und anhaltende Schneesturmgefahr
Der Sonntag (4. Januar) bringt südlich der Donau viel Sonne, nördlich davon überwiegen Wolken mit weiteren Schneeschauern, im Norden erneut kurzen Graupelgewittern. Die Tageswerte reichen von -5 bis +2 Grad. In den folgenden Nächten verschärft sich die Kälte deutlich: Über geschlossener Schneedecke können die Temperaturen auf -15 bis -20 Grad absinken.
Am Montag (5. Januar) bleibt es im Norden schneereich und trüb, während der Süden abseits von Nebel sonnige Abschnitte erlebt. Die Kombination aus Schnee, Wind und strenger Kälte sorgt verbreitet für Schneesturm- und Whiteout-Gefahr.
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