Unwetter möglich

Fast 20 Grad kälter: Wetter-Experte spricht von „strammer Abkühlung“ - Temperatursturz ist in Sicht

Deutschland ächzt unter einer Hitzewelle. In den Nächten kühlt es vielerorts kaum ab. Zum Wochenende könnte sich das aber markant ändern.

Kassel – Der Sommer 2023 in Deutschland zieht gerade alle Register. Es ist heiß, verdammt heiß und auch drückend schwül. Besonders im Süden und in der Mitte des Landes klettern die Werte erneut bis auf 36 Grad Celsius. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneuert seine amtliche Warnung vor Hitze zum Wochenstart. Doch ein Temperatursturz ist in Reichweite, prophezeit Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetternet. Kalte Luftmassen sind auf dem Weg. Bis zu 20 Grad Unterschied versprechen aktuelle Wettermodelle. Allerdings gibt es auch zögerliche Prognosen.

Wetter in Deutschland: Hitzewelle geht ins Finale – Wetterexperte nennt Termin zum Ende

Der Hochsommer bleibt bis Mittwoch (23. August). Am Donnerstag (24. August) schwächt sich das Hochdruckgebiet langsam ab. Vom Westen ziehen dann teils kräftige Schauer und Gewitter mit „Unwetterpotenzial“ auf, teilt der DWD in seiner aktuellen Vorhersage (Stand: 21. August) mit.

20 Grad-Prognose für Sonntag: „Stramme Abkühlung“

„Ab Freitag oder Samstag dreht die Strömung nach und nach auf Nordwesten und es könnten wieder kältere Luftmassen zu uns gelangen. Wann das exakt passieren wird, ist heute noch nicht ganz sicher“, teilt Wetterexperte und Q.met-Chef Jung mit. „Zum Sonntag werden allerdings landesweit nur noch 15 bis 23 Grad berechnet. Das wäre eine stramme Abkühlung.“ Im Südwesten wurden schließlich am vergangenen Sonntag (20. August) noch bis zu 35 oder 36 Grad gemessen.

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Polarlichter, auch als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht) im Bundesstaat New York.
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Ein Tornado über dem Gardasee.
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Unwetter-Risiko steigt in Deutschland ab Donnerstag

Mit dem Wetterwechsel seien allerdings zum Teil kräftige Schauer und Gewitter verbunden, dabei könne es auch wieder Unwetter geben. Der Kälteeinbruch sei aber kein endgültiges Sommer-Aus, so der Meteorologe. Auch der September könne Spitzenwerte um oder über 30 Grad bringen, betont Jung. Wer sich sehnlichst den Herbst herbeiwünscht, sei gewarnt.

Hitzewelle in Deutschland geht ins Finale. Markanter Wetterwechsel steht an (Symbolfoto).

Wetter in Deutschland: Ende der Hitze tatsächlich in Sicht?

Ob am Sonntag tatsächlich die Hitze im Süden raus ist? Etwas „skeptisch“ ist da Meteorologe Fabian Ruhnau nach eigenen Worten im Video vom Wetterportal wetterkanal.kachelmannwetter.com. In den Wettermodellen zeigte sich eine „Tendenz zur Verschieberitis“. Im Südosten Deutschlands könnte es weiter schwül und heiß bleiben. Vieles sei noch unsicher und würde sich in den nächsten Tagen zeigen. Allerdings gebe es eine Tendenz, dass mit der Kaltfront die schwülwarme Luft im Süden verdrängt wird und sich unter Tiefdruckeinfluss unbeständiges sowie deutlich kühleres Wetter einstellt, ist auf der Webseite zu erfahren.

Wetterwechsel ab Donnerstag – Unwettergefahr steigt in Deutschland

Auch Wetterexperte Ruhnau rechnet mit teils kräftigen Gewittern und örtlichen Unwettern ab Donnerstag. In der schwülwarmen bis heißen Luft steigt das Gewitterrisiko an – Starkregen, Hagel und Sturmböen inklusive.

Extreme Unwetter sind gerade erst über Deutschland gezogen und richteten besonders im Süden schwere Schäden an. Starkregen riss eine Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert mit sich. (ml)

Rubriklistenbild: © Ralph Peters/imago

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