Glatteis-Unfall

Bus kollidierte mit Winterdienst: Schulkind stirbt, viele Verletzte – Polizei äußert Verdacht zu Unfallhergang

Einsatzkräfte stehen an der Unfallstelle. Bei einem Unfall mit einem Schulbus in Sehmatal im Erzgebirge ist am Dienstagmorgen ein Kind getötet worden.
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Einsatzkräfte stehen an der Unfallstelle. Bei einem Unfall mit einem Schulbus in Sehmatal im Erzgebirge ist am Dienstagmorgen ein Kind getötet worden. Mindestens zehn weitere Schulkinder wurden verletzt. Zudem wurden zwei Erwachsene - darunter der Busfahrer - schwer verletzt.

Im Erzgebirge kam es zu einem schweren Unfall. Ein Schulbus kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Ein Schüler starb.

Update vom 6. Dezember, 15.01 Uhr: Nach dem schweren Busunfall im Erzgebirge mit einem toten Zehnjährigen dauern die Ermittlungen zur Ursache an. Die beiden beteiligten Fahrzeuge seien beschlagnahmt worden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch auf Anfrage. Zudem werde ein Gutachter zur Ermittlung der Unfallursache hinzugezogen.

Update vom 6. Dezember, 12.34 Uhr: Bei einem schweren Busunfall im Erzgebirge ist ein zehnjähriger Junge ums Leben gekommen, 13 weitere Menschen erlitten Verletzungen. Unter ihnen auch der Busfahrer. Er und eine 59 Jahre alte Mitfahrerin erlitten schwere Verletzungen.

Nach einer Kollision zwischen Schulbus und Winterdienst kam der Bus von der Straße ab und krachte frontal in einen Baum. Der Aufprall war so heftig, dass der Bus auf den vorderen zwei Metern komplett zerstört wurde. Der Busfahrer musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden. Für den Jungen kam jede Hilfe zu spät. Rettungskräfte hatten noch versucht, das Leben des Jungen zu retten, er erlag aber noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Bei den Kindern im Bus handelt es sich nach Auskunft des Kultusministeriums um Schüler eines Gymnasiums. „Das ist eine schlimme Nachricht, die mich schwer getroffen hat“, sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. „Meine Gedanken sind bei den verletzten Kindern und ihren Eltern.“

Die Schüler wurden in einem Hort psychologisch betreut. Piwarz sagte jegliche Unterstützung bei der Verarbeitung des Traumas zu. 

Nach erster Einschätzung der Polizei war es zum Unfallzeitpunkt auf der Straße glatt. Zudem handelte es sich um eine sehr beengte Straße. Am Dienstagmorgen hatte Regen zu Glatteis auf zahlreichen Straßen in den Hochlagen in Sachsen geführt, bestätigte auch der Deutsche Wetterdienst.

Wie ein Sprecher der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH am Dienstag erklärte, befand sich der Bus dort auf einer Umleitungsstrecke. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

Update vom 5. Dezember, 10.55 Uhr: Jetzt bestätigt die Polizei: Bei der toten Person handelt es sich um ein Schulkind. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei Chemnitz der Nachrichtenagentur AFP. Über das Alter des Jungen machte die Polizei keine Angaben.

Schulbus verunglückt: Schulkind tot, 13 Verletzte – Kollision mit Winterdienst im Erzgebirge

Erstmeldung vom 5. Dezember, 9.42 Uhr: Cranzahl – Bei einem Schulbus-Unfall im Erzgebirge ist mindestens ein Mensch gestorben. Beim Toten handelt es sich offenbar um ein Schulkind. 13 weitere Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch der Busfahrer, wie die Polizei Chemnitz unserer Redaktion bestätigte. Polizei und Rettungskräfte sind im Großeinsatz.

Glatteis-Unfall im Erzgebirge: Schulbus kracht nach Kollision mit Räumfahrzeug gegen Baum

Die Ursache für die Kollision ist noch nicht geklärt. Gegen 6.30 Uhr gab es zwischen Bus und einem Räumfahrzeug des Winterdiensts am Dienstagmorgen eine seitliche Kollision, danach prallte der Schulbus frontal gegen einen Baum, berichtet eine Polizeisprecherin. Die Straße, auf der das Unglück passierte, ist wohl nicht sonderlich breit. Die Freie Presse berichtet zuerst über den Vorfall.

Im Erzgebirge herrschen schwierige Witterungsbedingungen. Grund dafür ist das tiefwinterliche Wetter, der Deutsche Wetterdienst warnt in weiten Teilen des Landes vor Glätte und Eisregen.

Kind wohl tot, Busfahrer schwer verletzt: Seelsorger betreuen Schulkinder nach Unfall im Erzgebirge

Unter den beiden Schwerverletzten ist der Busfahrer, er wurde beim Unfall eingeklemmt. Laut Blick.de brauchte die Feuerwehr über eine Stunde, um den Mann zu befreien. Beim Todesopfer handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Schüler, sagt eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Die anderen Kinder werden aktuell vor Ort seelsorgerisch betreut.

Ende November war ein Schulbus in Unterfranken von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. 50 Schüler waren an Bord, es gab acht Verletzte.

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