Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Deutschland bekommt erneute Winter-Klatsche ab – danach kippt das Wetter komplett

Ein letztes Aufbäumen des Winters sorgt am Donnerstag für Schnee und Glätte, doch schon am Wochenende kippt die Lage komplett. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Am Donnerstag (19. Februar) zeigt der Winter noch einmal, was er kann. Von der Eifel bis nach Franken fällt zeitweise länger Schnee oder Schneeregen, während es Richtung Oberrhein eher regnet. Im Tagesverlauf zieht sich das Niederschlagsband allmählich nach Süden zurück. Im Norden und Nordwesten lockern die Wolken häufiger auf. Im Nordosten und in einigen Mittelgebirgslagen herrscht leichter Dauerfrost bei etwa –2 bis 1 Grad, sonst werden 1 bis 6 Grad erreicht, im Breisgau bis 9 Grad. Der Wind frischt vorübergehend auf und dreht auf Nordost bis Nord.

Deutschland taut auf, selbst im Nordosten unseres Landes ist es ab Montag (23. Februar) deutlich „zu warm“ für die Jahreszeit.

In der Nacht zum Freitag fällt im Süden noch gebietsweise Schnee, an den Alpen teils kräftiger. Sonst klart es gebietsweise auf. Die Temperaturen sinken auf 0 bis –5 Grad, bei klarem Himmel im Norden und Osten auf –5 bis –9 Grad. Am Freitag gibt es an den Alpen letzte Flocken, sonst ist es oft heiter und trocken. Später ziehen im Westen Wolken auf. Im Nordosten und in Teilen der Mitte leichter Dauerfrost, sonst 2 bis 5 Grad, am Rhein bis 7 Grad.

Glättegefahr und Wintereinbruch – dann die große Wetter-Wende

In der Nacht zum Samstag erreicht von Nordwesten her neuer Niederschlag das Land. Zunächst fällt etwas Schnee, später geht er teils in gefrierenden Regen und Regen über – erhöhte Glättegefahr. An Oder und Neiße sowie in Niederbayern bleibt es voraussichtlich noch trocken. Die Tiefstwerte liegen bei 0 bis –6 Grad, im östlichen und südöstlichen Bergland bei bis –9 Grad, am Nieder- und Oberrhein ist es bereits frostfrei. Noch in der Nacht setzt von Westen her Milderung ein.

Am Samstag meist bedeckt und zeitweise Regen, im Osten anfangs noch Schnee oder gefrierender Regen. Im Westen und Südwesten steigen die Temperaturen auf 8 bis 13 Grad, sonst auf 3 bis 8 Grad. Mäßiger, an der See und im Bergland frischer Südwestwind.

Immer milder – Winter zieht sich laut Wetter-Prognose zurück

In der Nacht zum Sonntag (22. Februar) viele Wolken und zeitweise Regen oder Sprühregen. Meist frostfrei bei 9 bis 3 Grad, im östlichen Bergland vereinzelt um 1 Grad. Am Sonntag überwiegen dichte Wolken mit etwas Regen. Die Höchstwerte liegen bei milden 11 bis 16 Grad, im Nordosten bei 7 bis 10 Grad. Dazu weht ein mäßiger, an den Küsten frischer Südwestwind. In der Nacht zum Montag im Süden teils Auflockerungen, sonst noch etwas Regen bei 9 bis 3 Grad. Der Montag (23. Februar) bringt wechselnde Bewölkung mit einzelnen Schauern und Höchstwerten zwischen 10 und 16 Grad. Auch die Nacht zum Dienstag (24. Februar) bleibt unbeständig und zeitweise nass bei 9 bis 3 Grad. Der Trend: unbeständig, windig und noch wärmer - im Südwesten bis 18°C!

Rubriklistenbild: © METEORED/ www.daswetter.com

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