Kolumne vom Meteorolgen Dominik Jung

Wetter-Schock zum Jahreswechsel: Deutschland droht unglaublicher Wintereinbruch an Silvester

Eisige Weihnachten, klirrende Nächte: Der Osten bibbert, der Westen zögert, und ab Neujahr droht ein Wintereinbruch. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Hamm – Der Start in die Weihnachtstage zeigt sich vielerorts von seiner frostigen Seite. Vor allem im Osten wurden am ersten Feiertag Werte um minus 11 bis minus 13 Grad gemessen, durch teils kräftigen Wind fühlte es sich regional eher wie minus 14 bis minus 19 Grad an.

Zum Jahreswechsel legt der Winter einen Zahn zu: Schneefall und Dauerfrost sind möglich.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag setzt sich das ruhige, kalte Wetter fort. Häufig scheint die Sonne, während sich am Oberrhein sowie im Bereich von Bodensee und oberer Donau zäher Nebel hält. Im Nordosten ziehen dichtere Wolkenfelder auf, es bleibt aber trocken. Die Temperaturen erreichen nur minus 5 Grad in inneren Mittelgebirgslagen bis etwa plus 3 Grad im Westen. In der Nacht sinken die Werte erneut deutlich, lokal bis minus 10 Grad, während es an der Nordsee bei rund plus 2 Grad bleibt.

Wetter in Deutschland: Wochenende zwischen Nebelgrau und Wintersonne

Der Samstag (27.12.2025) bringt in der Nordhälfte zunächst viele Wolken, örtlich auch etwas Sprühregen. Später lockert es von Norden her auf. Der Süden profitiert erneut von viel Sonne, abgesehen von bekannten Nebelregionen. Die Höchstwerte liegen meist zwischen minus 1 und plus 6 Grad. Am Sonntag (28.12.2025) zeigt sich ein ähnliches Bild: Hochnebel im Süden, später auch wieder mehr Wolken im Norden, dazwischen freundliche Abschnitte. Die Temperaturen bewegen sich zwischen minus 3 Grad an der oberen Donau und etwa 4 Grad in Küstennähe. Der Wind bleibt meist schwach bis mäßig, im Nordosten zeitweise böig.

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Wetter-Spannung vor dem Jahreswechsel

Zu Beginn der neuen Woche breiten sich von Norden her wieder Wolken aus, lokal fällt leichter Regen oder Sprühregen, im Bergland teils gefrierend mit Glättegefahr. Der Süden bleibt nach Nebelauflösung oft sonnig. Die Höchstwerte erreichen minus 1 bis plus 6 Grad. Auch der Dienstag verläuft ähnlich, ehe sich an Silvester die Wetterlage zuspitzt. In der Südhälfte sind Schnee und Schneeregen möglich, im Norden zeigt sich das Wetter vorübergehend ruhiger. Zum Jahreswechsel rückt dann ein deutlicher Temperatursturz in den Fokus: Ab Neujahr könnte es in weiten Teilen von Deutschland bis in tiefe Lagen schneien, mit Dauerfrost und strengem Nachtfrost.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Anadolu Agency

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